Stendal l Dabei kommt es zum Duell des gastgebenden Schlusslichts Grieben gegen Spitzenreiter Letzlingen. Zwei ostaltmärkische Kreisderbys finden an diesem Sonnabend statt. TuS Wahrburg empfängt Rot-Weiß Arneburg und Saxonia Tangermünde den Kreveser SV.

SV Grieben - Heide Letzlingen

Natürlich sind die Westaltmärker (22 Punkte) in dieser Partie der große Favorit. Doch von der Tabelle lässt sich Heide-Coach Dirksen Höft nicht blenden. „Das sind doch diese besonders schwierigen Spiele. Die Teams von unten haben gegen uns nichts zu verlieren und laufen dementsprechend doppelt und dreifach“, weiß Höft.

Daher erwartet der Übungsleiter natürlich zum einen, dass seine Schützlinge den Kontrahenten nicht unterschätzen und zum anderen, dass sie von Beginn an mit der nötigen Konzentration ihr eigenes Spiel aufziehen. Höft weiß: „In Grieben können wir uns nur selbst gefährden, indem wir diese Partie zu leicht nehmen. Die Jungs wollen auf Platz eins bleiben und müssen dementsprechend hart arbeiten.“

Neben Torhüter Thomas Lübke kehren auch die frischgebackenen Väter Marcel Grabau und Andreas Schnecke in den Kader zurück, die natürlich dementsprechend besonders motiviert sein werden.

TuS Wahrburg - RW Arneburg

Gastgeber TuS steht mit elf Punkten auf dem neunten Tabellenplatz. Das ist alles andere als das, was sich die Vereinsverantwortlichen vor dieser Saison vorgenommen hatten. Bekanntlich war es ein TuS-Ziel, eine entschieden bessere Hinrunde als in der Vorsaison hinzulegen. Das scheint nicht zu gelingen. Der Abstand zu Spitzenreiter Letzlingen beträgt bereits elf Zähler.

Neben einer Reihe von Langzeitverletzten (Bröker, Prenzel, Zimmermann) fehlt in der Partie gegen Arneburg auch noch der brasilianische Keeper Adriano. Er sah zuletzt in der Partie gegen Potzehne Rot. Apropos Brasilianer: Der Verein läutet einen Umbruch ein. Zur Halbserie werden einige der Südamerikaner TuS verlassen.

Sonnabend-Konkurrent Arneburg (3., 17 Punkte) ist zweifellos mit allen Wassern gewaschen und dürfte eine hohe Hürden für die gastgebenden TuS-Kicker sein.

Saxonia Tangermünde - Kreveser SV

Die Saxonia-Kicker (6., 16 Punkte) haben zuletzt beim 2:2 in Arneburg zusammen mit dem Konkurrenten für eines der besten Landesklasse-Spiele der Saison gesorgt. Dabei holten sie mit hoher Leistungsbereitschaft und Moral zweimal einen Rückstand auf. Eine hohe Moral ist in jedem Fall auch im Heimspiel gegen den Kreveser SV (8.,13) vonnöten. Dass die Gäste nie ein Match verloren geben, ist hinlänglich bekannt. Daher ist am Sonnabend durchaus von einem Kampfspiel auszugehen.

Medizin Uchtspringe - GW Potzehne

Die Medizin-Kicker, derzeit Fünfter (17 Punkte) des Klassements, haben absolut keine leichte Aufgabe vor Augen. Das Gast aus der südwestlichen Altmark muss als Vorletzter (7 Zähler) unbedingt punkten, will er den Abstiegsplatz verlassen.

Beim Gastgeber darf Torjäger Marcel Brinkmann nach abgebrummter Sperre wieder mitwirken, doch diesmal ist Patrick Bonatz (Gelb/Rot) nicht mit dabei.

Ohne die verletzten Matthias Wagner, Patrick Schmidt, Lars Hering und Torsten Seeger sowie den gesperrten Michael Lippert treten die Potzehner in Uchtspringe an.

„Wir sind der krasse Außenseiter, aber Überraschungen gibt es ja immer“, so Coach Erich Krümmling.