Stendal l In der Frauenfußball-Landesliga, Staffel 1, hat Medizin Uchtspringe am Sonntag um 15 Uhr das Spitzenspiel bei Besiegdas Magdeburg auf dem Plan. Bereits um 14 Uhr erwartet die SG Walsleben/Rochau Schlusslicht BSV 79 Magdeburg. Der dritte altmärkische Vertreter SG Tangermünde/Wittenmoor ist zu Gast bei Germania Maasdorf (14 Uhr).

Das wird eine echte Nagelprobe für Uchtspringe. Bisher hat die Mannschaft von Kirsten Matschkus eine blitzsaubere weiße Weste. Sechs Siege aus sechs Spielen und dazu das gute Torverhältnis von 40:9. Die Trainerin der Medizin-Elf geht mit ihrer Mannschaft an die Aufgabe mit Respekt, aber auch Optimismus. „Ich hoffe die Siegesserie hält. Wir haben aber noch nie in Magdeburg gewonnen. Das müssen wir aus den Köpfen rausbekommen. Wir haben einen Lauf und vielleicht klappt es diesmal.“

Kunstrasen als Unglücksbringer

Ein Grund warum die Altmärkerinnen sich in der Landeshauptstadt schwer tun ist auch der Untergrund. Es wird auf Kunstrasen gespielt. Mit einem Unentschieden wäre Uchtspringe sicher auch nicht unzufrieden.

Besiegdas ist gefordert

Die Heimelf liegt momentan mit fünf Zählern Rückstand hinter dem Gast, hat schon bei einem Remis Punkte abgegeben, trägt aber am nächsten Wochenende noch ein Nachholmatch aus. Trotzdem ist Besiegdas vor der Saison als Favorit reingegangen und steht somit unter Zugzwang. Medizin-Coach Kirsten Matschkus meinte abschließend: „Ich freue mich auf die Partie. Es ist ein Spiel, wo wir uns beweisen müssen.“ Personell sieht die Lage bei den Altmärkerinnen gut aus. Nur Phia Lichterfeld ist nach einer Knöchelverletzung, aus dem letzten Spiel gegen Maasdorf, angeschlagen, sodass hier noch ein Fragezeichen besteht.

Walsleben/Rochau empfängt Schlusslicht

Erneut ein Heimspiel hat die SG Walsleben/Rochau. Es reist das Schlusslicht BSV 79 Magdeburg an. Die Gäste haben noch keinen einzigen Zähler auf ihrem Konto. Da ist klar, dass der Gastgeber im Walslebener Eichengrund die Favoritenrolle trägt. Hinter dem bereits enteilten Spitzentrio führt Walsleben/Rochau als Vierter den Rest des Teilnehmerfeldes an. Das soll nach dem Match am Sonntag sicher auch so bleiben.

Auf zwei Stammkräfte muss Trainer Robert Hoffart verzichten. Claudia Becker und Charleen Schornick stehen nicht zur Verfügung. „Ich habe trotzdem noch 16 Spielerinnen. Wir wollen natürlich die drei Punkte holen. Ich bin aber trotzdem vorsichtig und werde die Mannschaft warnen, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen“, so Hoffart.

SG Tangermünde zu Gast in Maasdorf

In den Landkreis Anhalt-Bitterfeld reist die SG Tangermünde/Wittenmoor. Gegner ist Germania Maasdorf. Bei der Spielgemeinschaft wird es sicher eine schöne Trainingswoche gewesen sein, hat man zuletzt doch mit dem Kantersieg über Dessau/Mildensee die ersten drei Punkte eingetütet. Durch den klaren Erfolg ist die Bongarz-Elf auf Rang sieben gerückt. Ganz chancenlos sollten die Altmärkerinnen auch nicht nach Maasdorf reisen. Die Gastgeberinnen haben zwar schon vier Punkte mehr auf dem Konto, doch die SG hat noch zwei Nachholspiele zu bestreiten. Zeigen sich die Ebeling und Co. so treffsicher wie zuletzt, sollten durchaus Punkte drin sein.