Stendal (ume/fko) l Es werden die Finalteilnehmer im Altmark-Strompokal gesucht. Das Finale steigt dann am 9.  Juni in Uchtspringe. Die Begegnungen des Vorschlussrunde lauten Rot-Weiß Arneburg gegen den Kreveser SV und Weiß-Blau Stendal kontra TuS Wahrburg. Anpfiff von beiden Spielen ist 14 Uhr.

Im Stadtderby im Norden von Stendal sind die Voraussetzungen eindeutig. Kreisoberligist Weiß-Blau Stendal ist der krasse Außenseiter gegen TuS Wahrburg.

Die Platzherren freuen sich auf einen schönen Fußballnachmittag. Es ist dafür einiges vom Gastgeber organisiert. Die Kinder können sich unter anderem auf einer Hüpfburg tummeln.

Wahrburg favorisiert

Zum sportlichen Teil: Der Landesklassenvertreter ist der eindeutige Favorit. Auch wenn der Pokal seine eigenen Gesetze hat, wäre ein Sieg der Gastgeber schon eine ausgesprochene Sensation. Die Weiß-Blauen müssen alles in die Waagschale werfen, um den Favoriten zu ärgern. Die TuS-Verantwortlichen werden mahnend den Finger heben, dass ihre Akteure den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen oder unterschätzen. Es ist alles für einen schönen Fußballnachmittag angerichtet.

Das zweite Halbfinale zwischen Rot-Weiß Arneburg und dem Kreveser SV sollte spannender verlaufen. Sicher spricht durch den Heimvorteil für Arneburg. Doch die Kreveser haben im Pokalwettbewerb schon gezeigt, aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Im Viertelfinale eliminierten sie immerhin Saxonia Tangermünde. Und in der Runde zuvor stand mit Grieben ein weiterer Landesklassenvertreter im Weg, der auswärts mit 2:0 besiegt wurde.

Bei Arneburg werden die am Donnerstag in Möringen gesperrten Markus Becker und Lars Korte im Kader zurückerwartet. Wer von den Verletzten wieder fit wird, ist noch nicht sicher.

Kreveses Trainer Holm Hansens beobachtete Arneburg beim Spiel am Donnerstag in Möringen.