Stendal l Ein normaler Spieltag steht in der NOFV Oberliga Süd an. Die Mannschaft des 1. FC Lok Stendal bestreitet ein Heimspiel. Am Sonntag (Anpfiff: 14 Uhr) kommt die Mannschaft von Union Sandersdorf ins Stadion Am Hölzchen.

Nachbarschaftsduell in Stendal

Dabei treffen der gastgebende Tabellenneunte (23 Punkte) und der Rangzehnte (22) aufeinander.

Die Altmärker müssen sich auf einen sehr diszipliniert agierenden Kontrahenten gefasst machen. Sandersdorf verzeichnet erst 33 Gelbe und eine Gelb-Rote Karte. Zum Vergleich die Stendaler Kartenbilanz: 52 mal Gelb, einmal Gelb-Rot und einmal glatt Rot.

Hinspiel endet 2:2 in Sandersdorf

Im Hinspiel gab es in Sandersdorf ein 2:2-Unentschieden. Die Altmärker liefen nach der 1:0-Führung durch Vincent Kühn einem 1:2-Rückstand nach. Juninho egalisierte den schließlich zum 2:2-Endstand.

Davor gab es im Frühjahr 2013 das letze Mal eine Begegnung der beiden Sonntags-Kontrahenten, und zwar in der Verbandsliga von Sachsen-Anhalt. Damals hieß es ebenfalls 2:2 in Sandersdorf.

Lok Stendal muss stabiler auftreten

„Das ist erneut ein sehr wichtiges Spiel für uns. Wir müssen 100 Prozent Leistung geben und zu Hause natürlich stabiler auftreten als zuletzt bei der Niederlage in Krieschow“, fordert Lok-Trainer Sven Körner.

In seiner Elf sind voraussichtlich die zuletzt aus unterschiedlichen Gründen fehlenden Tim Schaarschmiddt, Benedikt Nellessen und Steven Schubert wieder zu erwarten. Dagegen muss der Lok-Coach auf Abwehrspieler Johannes Mahrhold einen Spieltag verzichten. Der holte sich im letzten Spiel die fünfte Gelbe.

Besucherrekord für VfB Krieschow

Übrigens waren die 405 Zuschauer der Partie vom VfB Krieschow gegen Lok Stendal am Ostermontag Besucherrekord für den Gastgeber. Der ist jetzt mit durchschnittlich 118 Zuschauern Vierter des entsprechenden Klassements. Lok führt es mit 442 an.

Weil für Sonntag schönes Wetter angesagt ist und die Partie Spannung verspricht, wird das Stendaler Stadion sicher gut gefüllt sein. Schiedsrichter am Hölzchen ist Florian Markhoff.