Stendal l Einschließlich der HSG Altmark West sind alle vier Teams aus der Region unter den sieben besten Vertretungen zu finden.

HSG Osterburg feiert Herbstmeisterschaft

Das Team der HSG Osterburg, im Frühjahr freiwillig aus der höchsten Spielklasse des Bundeslandes (Sachsen-Anhalt-Liga) abgestiegen, ist mit zwei Punkten Vorsprung auf den HSV Haldensleben an der Spitze des Klassements zu finden.

Mit Trainer Jürgen Stottmeister aus Stendal, der schon einmal sehr erfolgreich die Verantwortung für die Männermannschaft der HSG inne hatte, gelang es, das Niveau mindestens zu halten und insgesamt sehr ausgewogen zu spielen. Dabei kamen dem Team zweifellos die Erfahrungen, die es in der Vorserie im Handball-Oberhaus des Landes sammelte, zu Gute

Die Biesestädter gewannen in ihren 13 absovierten Partien 10 Mal, 2 Mal wurde remis gespielt und am Ende der Hinserie die einzige, aber sehr deutliche Niederlage (20:35) in Mieste bezogen.

Niederlage im letzten Saisonspiel

Genau dieses Ergebnis wirkt angesichts der sonstigen Resultate des altmärkischen Teams geradezu wie ein Fremdkörper. Bei den Westaltmärkern kann man verlieren, doch so schlecht hatten die Osterburger dort in den letzten Jahren nie ausgesehen. Es ging immer knapp zu in diesen Altmarkderbys und oftmals hatten die Biesestädter am Ende die Nase knapp vorn.

Das schmälert natürlich etwas die ansonsten blendende Vorstellung der Osterburger Mannschaft.

Neuzugänge schlagen ein

Positiv wirkte sich aus, dass sie mit den Neuzugängen Borzucki und Brandt sowie den Rückkehrern Papendiek, Epler und Gose über einen ausgesprochen großen Spielerkader verfügt.

Daraus konnten sie zum Beispiel in den Spitzenspielen gegen die vor der Saison zu den Staffelfavoriten gezählten Mannschaften von Eintracht Gommern und HSV Haldensleben schöpfen. Dabei gelang es den Altmärkern jeweils Auswärtspunkte (33:33, 31:31) zu holen.

Der vor der Serie aus Calbe/Saale gekommene Linkshänder Christoph Borzucki ist bei den Altmärkern geradezu kometenhaft eingeschlagen und mit insgesamt 105 Treffern zweitbester Schütze der Liga.

Unter den 25 besten Schützen befinden sich von der HSG noch Thomas Kuhlmann (8./82)und Philipp Kiebach (18./63).

Punktspielstart 2020: Post SV Magdeburg - HSG Osterbrg (11. Januar).

HV Lok Stendal

Die Männer des HV Lok Stendal können als aktueller Tabellendritter sehr zufrieden über den bisherigen Saisonverlauf sein.

Nach einem klaren Heimsieg zum Serienauftakt gegen die HSG Altmark West und einer nachfolgenden Niederlage bei Post Magdeburg schien zunächst alles auf eine „normale Saison“ hinzudeuten, doch die Kreisstädter überzeugten ausgesprochen positiv, hoben ab zu einer tollen Siegerserie. „Vor der Saison hätten wir das natürlich nicht gedacht. Es lief wirklich gut. Unsere Bank war bis auf geringe Ausnahmen gut besetzt. Im wahrsten Sinne des Wortes wirkten wir mannschaftlich geschlossen. Wichtig war, dass wir auch unserem jungen Spieler Marius Dietze Einsatzzeiten gaben“, so HVL-Coach Jörg Schulze.

Luft nach oben in den Derbys

Allerdings hätten er und sein Mittrainer Frank Ziekau es natürlich gern gesehen, wenn wenigstens eines der Kreisderbys gewonnen würde.

Augenblicklich außer Gefecht sind Markus Grimmer und René Sens (beide Sprunggelenkverletzung).

Bester Torschütze der Kreisstädter ist Tom Schumann als Siebentbester mit 84 Treffern, es folgen Ludwig Gercke (10./71) und Chris Rosentreter (19./61).

Punktspielstart 2020: HSG Altmark West - HV Lok Stendal (11. Januar).

SG Seehausen

Auf dem siebenten Tabellenplatz haben sich die Männer der SG Seehausen eingenistet. Sie haben jedoch noch ein Nachholspiel auszutragen (siehe abschließende Übersicht).

SG-Trainer Frank Leo nimmt bezüglich des bisherigen Abschneidens kein Blatt vor den Mund: „Ich bin mit der Leistung in der Hinrunde nicht zufrieden. Schlechte Abschlussquoten und viele personelle Probleme waren zu registrieren. Es ging immer auf und ab. Geärgert habe ich mich über die Niederlagen bei Klein Oschersleben und zuhause gegen Altmark West. Zum Ende der Hinserie haben wir gute Spiele gemacht, auch auswärts in Stendal, Oebisfelde und bei Post Magdeburg. Da haben wir einen guten Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt. Das erzeugt Hoffnung für die Rückrunde.“

Beste Torschützen der Seehäuser sind Noah Bertram als 20. (60 Treffer) und Alexander Söhnel (23./57).

Punktspielstart 2020: Güsener HC - SG Seehausen (Nachholspiel, 4. Januar), Eintracht Gommern - SG Seehausen (11. Januar)