Goldbeck l Die Frauen um Trainer Denny Lukas bezwangen am späten Sonntagnachmittag das Team von Chemie Genthin deutlich mit 40:20 und verfügen nunmehr über ein Punktverhältnis von 22:0. Natürlich waren vor der Partie des Tabellenführers gegen den Siebenten des Klassements die Erwartungen so, dass ein deutlicher Heimsieg zu Stande kommt.

Gleich zu Beginn der Begegnung ließen die Gastgeberinnen keinen Zweifel daran. Anne Cejhon eröffnete den Torreigen, den Thalassa Lukas (3) und Anna Dehnrich bis zum Zwischenstand von 5:0 in der 7. Spielminute fortsetzten.

Anfangsphase auf Augenhöhe

Danach aber gab es den ersten Genthiner Treffer. Die Gäste aus dem Jerichower Land wollten sich natürlich keineswegs abschlachten lassen. Offenbar waren die Blau-Gelben von diesem ersten Gegentor ein wenig geschockt, denn den Genthinerinnen gelang es in der Folge auf 6:4 heranzukommen.

Vorentscheidung nach der Pause

Auch danach merkte man Coach Lukas an, dass ihm der Auftritt seines Teams nicht passte. Durch Unachtsamkeiten und einigen Stationen zu viel, wurden Angriffe zu kompliziert vorgetragen. Die beste Genthiner Torschützin, Linksaußen Mia Fleischer (insgesamt 9 Treffer), nutzte das aus und trug so einige erfolgreiche Konter vor. Bis zur Halbzeitpause erholte sich der Gastgeber jedoch und lag nach 30 Minuten mit 18:10 vorn.

In der Pausenansprache forderte Trainer Lukas, dass seine Frauen einfacher und damit auch schneller spielen sollten.

Das tat die Mannschaft im zweiten Spielabschnitt auch. Andrea Lukas markierte in der 37. Minute den Zwischenstand von 23:12, die sehr zielsichere Lina Makoben legte wenig später ein weiteres Tor zum 24:12 drauf.

In der 51. Minute warf Rückraumspielern Lisa Kiebach zum 32:17 ein und im Schlussgang nutzten die Gastgeberinnen Fehler des Gegners dazu, den Toreabstand weiter zu erhöhen.

Die Partie war ausgesprochen fair. Die einzige Zeitstrafe kam auf das Konto des Genthiner Trainers André Wienecke, der sich mit den Referees anlegte.

Goldbeck-Trainer denkt voraus

Goldbeck-Coach Lukas schätzte nach Spielschluss ein: „In der ersten Hälfte wirkte die Mannschaft zu verspielt. Danach war sie konzentrierter. Es wurde direkter gespielt und wir haben mit Blick auf das Restprogramm noch einiges probiert.“ Das Restprogramm der Goldbecker Mannschaft in der Saison umfasst noch fünf Spiele, die teilweise durch lange Zwischenpausen unterbrochen sind. Blau-Gelb verfügt zwar über eine blütenweiße Weste, doch es kommen noch einige Partien, die durchaus heiß werden könnten.

Statistik

BG Goldbeck: Lanquillon, Harwart, Buchmann - Becker 1, Hedrich 2, Th. Lukas 9, Kiebach 6, Cejhon 2, A. Lukas 5, Dähnrich 5, Voigt, Makoben 10.