Seehausen/Osterburg l Die Mannschaft von Blau-Gelb Goldbeck ist planmäßig spielfrei gewesen.

Das Team der HSG Osterburg hat sich für die in Unterzahl vor Wochenfrist erlittene 15:20-Auswärtsniederlage bei Chemie Genthin daheim gegen diesen Kontrahenten revanchiert und mit 23:16 (10:9) gewonnen. Dadurch rückten die Biesestädterinnen auf Platz sechs vor.

HSG führt knapp zur Führung

Die Gäste bestimmten das Geschehen in der Anfangsphase, denn sie gingen mit gleich 4:0 in Führung (5. Minute). Danach erwachten die Osterburgerinnen aus dem Tiefschlaf. Johanna König markierte den ersten HSG-Treffer. Nach 15 Minuten sorgten Alina Ritter für den 5:5-Ausgleich. Anschließend blieb das Match ausgeglichen. Zur Halbzeitpause hieß es knapp 10:9 für Osterburgs Mannschaft.

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Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte zogen die Gastgeberinnen mit einem Spurt auf 14:10 davon. Genthins Mannschaft kämpfte jedoch gut und erreichte den Anschluss zum 14:13 (34.). Dem darauffolgenden Osterburger Zwischenspurt, der zum 18:14 (Alina Ritter) führte, hatte sie jedoch nichts mehr entgegenzusetzen. „Besonders Johanna König hat heute gezeigt, wie Handball funktioniert. Aber auch unsere anderen Spielerinnen, teilweise gesundheitlich angeschlagen, konnten sich im Verlauf der Partie steigern. Dieser Sieg war verdient“, resümierte Osterburgs Trainerin Doreen Metzlaff.

Auf Djamila Klimek als Spielerin werden die Biesestädter in der Zukunft verzichten müssen. Sie zog sich vor gut zwei Wochen in der Partie gegen Klötze einen Kreuzbandriss zu und beendet ihre Karriere. Als Übungsleiterin wird sie jedoch weiter aktiv sein.

Statistik

HSG Osterburg: Krüll, Brychcy - Papendiek, Metzlaff 1, Su. Müller 2, Hallasch, Nagel 1, König 9, Ritter 3, Kornak 5.

SG Seehausen schlägt Tabellenletzten

Am Sonntag begrüßten die Frauen der SG Seehausen den Tabellenletzten Haldensleben zum Nachholspiel in der Wischelandhalle. Trotz eindeutiger Tabellensituation zeigten sich die Gäste überraschend stark. So mussten die Seehäuser Damen schon eine gute Leistung abrufen, um die Punkte zu sichern. Und das taten sie auch. Die zahlreichen Zuschauer konnten sich vom neuen frischen Handball überzeugen, den die Seehäuser in den letzten Wochen einstudierten - weg vom reinen soliden Ergebnisstandhandball und hin zu temporeichen Kombinationen, die zwar noch immer nicht in allen Feinheiten und über die gesamte Spielzeit funktionierten.

Die ersten 22 Minuten gehörten eindeutig dem Gastgeber, da hinten die gut aufgelegte Sophie Bergemann im Seehäuser Kasten die wenigen Bälle, die durch die solide Deckung kamen, zumeist entschärfen und vorn zumeist eine Lücke in der gegnerischen Abwehr erarbeitet werden konnte - 11:4 (Tor Malene Sohst).

In den letzten acht Minuten der ersten Hälfte zeigte sich dann wieder die Konditionsschwäche - und die Gäste konnten bis zum Halbzeitpfiff auf 12:9 verkürzen.

Vorentscheidung nach der Halbzeit

Die zweite Hälfte wurde dann wieder konzentriert angegangen und der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut.

Insbesondere wusste in diesem Spiel Lara Bergemann durch einige erkämpfte Bälle und schöne Tore zu überzeugen. In den letzten Minuten gab es keine weitere Schwächephase und das Spiel wurde mit 31:23 souverän beendet.

Statistik

SG Seehausen: S. Bergemann, Bartz - Steinke (1), Mindermann (4), Kühn, Minkwitz, Berlin (1), Sohst (2), Aimee Preuschoff (7), Moritz (10), Anna Kusch (1), L. Bergemann (8).