Stendal l Für die Biesestädterinnen war es der erste Saisonsieg. Das Nordliga-Team der SG Seehausen hatte die Frauen des VfB Klötze zu Gast. Erwartungsgemäß wurde durch die Nord-Altmärkerinnen mit einem 22:13-Sieg der dritte Tabellenplatz erobert.

Doch dabei tat sich das Heimteam in der ersten Halbzeit recht schwer. Lea-Sophie Krüger brachte die Mannschaft aus Klötze mit 1:0 in Führung. Der Gastgeber konterte mit Treffern von Emily Brünicke, Julia Steinke und Madlen Moritz. Nach 16 Minuten stand es 4:4. Während die Abwehr mit der gut aufgelegten Chantal Bartz im Tor in der ersten Halbzeit lediglich vier Gegentore schlucken mussten, war im Angriff zu wenig Bewegung, so dass kaum klare Torchancen erarbeitet werden konnten. Der im Schnitt sehr junge Kontrahent aus der westlichen Altmark arbeitete sehr couragiert.

Führung zur Pause

Nach der 9:4-Halbzeitpause verlief das Spiel anfangs wieder recht ausgeglichen - bis zum 14:10 in der 48. Minute. Dann war die Gegenwehr der Klötzerinnen gebrochen. Nun konnte auch die Haupttorjägerin Madlen Moritz endlich in Szene gesetzt werden - und vier ihrer acht Tore erzielen. Die Seehäuserinnen sind derzeit hinter Goldbeck und Diesdorf Dritter des Klassements

Statistik

Seehausen: Bartz, Bergemann - Steinke (1), Brünicke (2), J. Kinne, Berlin (2), Mindermann (2), Moritz (8), Preuschoff (4), Sohst (3), Kusch.

VfB Klötze: Schulze, Wiedner 6, Lawerenz 2, Nieder, Zierau, Krüger 3, Lagemann, Hamann, Witt, Wolfgramm Benecke, Richter, Seipke 2.

HSG Osterburg überzeugt im Heimspiel

Die Mannschaft der HSG Osterburg überzeugte mit einer sehr starken Leistung in der ersten Hälfte der Begegnung gegen den HSV Haldensleben. Die Gäste aus dem Landkreis Börde gingen durch Anna Louise Wilke in der zweiten Minute in Führung. In der Folge aber gelang ihnen bis zur 24. Minute kein einziger Treffer mehr. Schuld daran war die einwandfrei funktionierende HSG-Deckung. Wenn die Haldensleberinnen doch in eine gute Wurfposition kamen, dann machte ihnen Osterburgs Torhüterin Linda Krüll einen Strich durch die Rechnung.

Angeführt durch das dynamische Duo Ivette Kornak und Johanna König trieben die Osterburgerinnen ihre Angriffe vor und hatten dabei oft Erfolg.

Nach einigen Wechseln zu Ende der ersten Hälfte aber erholten sich die Gäste und verkürzten den Rückstand auf die HSG auf sechs Treffer (12:6).

Die zweite Halbzeit verlief etwas ausgeglichener. Haldenslebens Team kam zeitweilig etwas heran, doch die Osterburger rinnen waren weiterhin die dominantere Mannschaft auf dem Feld.

HSG klettert in der Tabelle

In der 48. Minute stand es 17:9. Die beiden letzten Tore erzielten die früher für die HSG am Ball gewesene, nunmehrige Haldensleberin Michelle Kik sowie Ivette Kornak. Osterburg verbesserte sich auf den sechsten Rang. „Insgesamt war es ein gutes Spiel von uns, besonders in Hälfte eins“, so Trainerin Sophie Müller.

Statistik

HSG Osterburg: Krüll, Brychcy, Schott - Metzlaff, Su. Müller 1, Schumacher, Nagel, König 7, Ritter 2, Kornak 9, Schott, Bittner 1.