Stendal l Heimvorteil hat diesmal die Mannschaft der HSG Osterburg. In der Sachsen-Anhalt-Liga haben die Biesestädter am vergangenen Wochenende für eine Überraschung gesorgt, weil sie auswärts die Biederitzer Eichen schlicht und einfach gefällt haben. Es war der erste Auswärtssieg für Aufsteiger HSG Osterburg.

Können die Altmärker die Leidenschaft, die sie besonders in der Schlussphase des denkwürdigen Matches gezeigt haben, in das Heimspiel gegen TuS Radis transformieren?

Radis gastiert in Osterburg

Am Sonnabend ab 17.30 Uhr erwarten die Osterburger, die gegenwärtig mit 6:8 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz stehen, mit dem Rangvierten TuS Radis (11:5 Zähler) wieder ein sehr schwer zu bespielendes Team.

Die personelle Lage bei den Altmärkern ist nicht schlecht, der zur Verfügung stehende Kader recht groß. „Hannes Fieseler und Andreas Kuhlmann laborieren noch an Handverletzungen. Bei Hannes entscheidet sich kurzfristig, ob er mitspielt. Andreas kann noch nicht aktiv am Ball sein. Er möchte die Mannschaft von der Bank aus unterstützen“, so HSG-Betreuer Florian Skorz

SG Seehausen ist spielfrei

In der Verbandsliga Nord führt, die an diesem Wochenende spielfreie Mannschaft der SG Seehausen, das Klassement an. Der Rangzweite aus Glinde empfängt das Team des Güsener HC. Doch ganz sicher ist ein Gastgebersieg da nicht unbedingt. In der Vorsaison war Güsen dort überraschend erfolgreich.

HV Lok empfängt Haldensleben

Die Männer des HV Lok Stendal (5:11 Punkte haben es am Sonnabend ab 17 Uhr mit Gastgeber HSV Haldensleben zu tun. Auch die Haldenslebener können an Seehausen vorbeiziehen. Sie sind Tabellendritter und gegen die Stendaler Mannschaft natürlich der eindeutige Favorit. Die Altmärker leiden derzeit bekanntlich an personellen Defiziten.

Zwar hellt sich die Lage an diesem Wochenende auf, aber das nur in geringem Maße. Die zuletzt fehlenden Tim Krähe und Fabian Hepper können wieder im Team mitwirken.

„Tom Schumann fällt allerdings wegen Wadenproblemen, die ihn bereits im letztem Spiel gegen Oebisfelde II behinderten, aus“, so HVL-Coach Frank Ziekau, der einschätzt: „Haldensleben ist in diesem Spiel der eindeutige Favorit. Die Mannschaft hatte bereits seit zwei Jahren vor, ganz oben im Verbandsliga-Klassement mitzuspielen. In dieser Serie scheint ihr das zu gelingen.“