Stendal l Dabei hat lediglich der HV Lok Stendal am Sonntag Heimrecht. Die Vertretungen der HSG Osterburg (in Mieste) und der SG Seehausen (bei Post Magdeburg) treten jeweils am Sonnabend auswärts an.

HSG Osterburg mit Respekt

Dem Spitzenreiter aus der Biesestadt (22:2 Punkte), zuletzt 33:28-Kreisderbysieger gegen den HV Lok Stendal, ist die Top-Platzierung vor der Feiertags-Pause nicht mehr zu nehmen. Er hat jedoch am Sonnabend ab 17.30 Uhr noch eine komplizierte Aufgaben zu lösen. Ihn verschlägt es nach Mieste. In der dortigen Sporthalle wird die Mannschaft von der HSG Altmark West (7./12:12) gefordert. Dieses Team war zuletzt in Seehausen mit 27:26 erfolgreich.

„Wir gehen diese Aufgabe mit Respekt vor dem Gastgeber an. Speziell wenn er zu Hause spielt, ist er ein unangenehmer Gegner“, so Osterburgs Co-Trainer und Spieler Florian Skorz.

Seine Mannschaft hat einige personelle Ausfälle zu verkraften. Neben Till Dobberkau (Handverletzung) werden definitiv auch der an einer Fußverletzung laborierende Sebastian Papendiek und der dienstlich verhinderte Florian Skorz in Mieste fehlen.

Relativ ungewiss ist auch der Einsatz von Rückraumspieler Paul Zierke, der sich nach neuerlicher Knieverletzung wieder an die Mannschaft heran arbeitet.

HV Lok empfängt Güsen

Die Stendaler Mannschaft ist nach der Derby-Niederlage in Osterburg auf den vierten Tabellenplatz zurück gefallen (17:7). Am Sonntag ist Güsens Team (10./9:13) ab 15 Uhr in der Sporthalle an der Schillerstraße Spielpartner der Altmärker. Die Gäste feierten zuletzt einen 31:25-Heimsieg gegen den SV Irxleben.

Die Duelle zwischen diesen beiden Mannschaften waren in der Vergangenheit nicht selten absolute Knüller, weil auch immer extrem emotional. Auch wenn die Gäste aus dem Landkreis Jerichower Land sich derzeit im personellen Umbruch befinden, werden sie den Gastgeber praktisch bis aufs Messer fordern.

Die Stendaler wollen sich nach den Niederlagen in den beiden Kreisderbys unbedingt erholt zeigen und in die Erfolgsspur zurückkehren.

SG Seehausen vor schwerer Hürde

Das Team der SG Seehausen (8./10:12) hat eine besonders schwierige Aufgabe vor sich. Sie spielt in der Landeshauptstadt gegen den Post SV Magdeburg. Der Gastgeber steht mit 17:5 Punkten (ein Spiel weniger) derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Gäste-Coach Frank Leo zollt dem kommenden Gegner viel Respekt: „Post spielt eine gute Saison und sind in der Abwehr mit ihren großen Leuten besonders stark.“ Das konnte vielleicht für die Seehäuser zum Vorteil werden. „Wir müssen über die Außen Druck erzeugen und auch mit Hüftwürfen, versuchen zum Erfolg zukommen. Desweiteren müssen wir in der Abwehr kompakt stehen und die großgewachsenen Magdeburger am Torwurf hindern“, erklärt Leo weiter.

Die Personalsituation sieht im Gegensatz zur Vorwoche etwas besser aus. Linksaußen Daniel Cornehl, Christian Walenciak und Torhüter Christoph Nöring stehen wieder zur Verfügung. Dafür hat sich aber Linkshänder Noah Bertram verletzt. Er knickte beim Training in Oebisfelde um. „Der eine kommt der andere geht“, bedauert Leo die Verletzung von Bertram.

Die Pause vor der Rückrunde ist für die Verbandsligateams kurz. Für die SGS geht es bereits am 4. Januar 2020 im Nachholspiel in Güsen weiter.