Stendal l Positiv gelaufen ist das Punktspiel-Wochenende für die drei Handball-Verbandsligateams aus dem Landkreis Stendal. Und das, obwohl die Männer der HSG Osterburg gar nicht am Ball waren.

HSG Osterburg profitiert

Die Biesestädter profitierten vom 28:28-Remis im Verfolgerduell zwischen dem Rangzweiten Glinde und dem HSV Haldensleben. In der Tabelle stehen sie weiterhin vor Glinde, mit einem Spiel weniger als der unmittelbare Konkurrent.

Die Seehäuser Männer haben mit ihrem 40:30-Heimsieg gegen die am Ende der Partie „weich gekochte“ Mannschaft der Magdeburger Post-Zweiten am Sonnabend dreimal in Folge gewonnen und streben dem Verfolgerfeld im Verbandsliga-Klassement entgegen.

Magdeburg gibt klein bei

Die Gastgeber, ohne den angeschlagenen Matthias Weber agierend, setzten den Magdeburgern mit einem sehr variantenreichen Angriffsspiel so sehr zu, dass die trotz allein zwölf Treffer von Torjäger Christian Heimesath ab etwa der 45. Minute klein beigeben mussten.

„Die Startphase war schwierig, doch dann hat unsere Mannschaft sehr überzeugt und zum Schluss fast perfekt gespielt“, freute sich Seehausens Trainer Frank Leo über den Auftritt seines Teams.

Die Stendaler Männer haben ihr Match beim Schlusslicht Germania Borne trotz größerer personeller Sorgen mit 32:28 gewonnen und eine längere Durststrecke überwunden.

Stendaler mit Kurzeinsatz

Einen (nur) Zweisekunden-Einsatz in diesem Match hatte der Stendaler Johannes Lemme. Er wurde eingewechselt und sah sich gleich danach einem Borner Konter gegenüber, in den er eingriff. Die Referees fanden, dass er das regelwidrig tat und zeigten ihm den roten Karton.

Am Sonnabend sind die Männer des HVL Stendal spielfrei. Das Team der HSG Osterburg ist Gastgeber für Aufsteiger Zerbst und die SG Seehausen tritt beim Rangdritten HSV Haldensleben an.