Stendal l Die Gäste aus dem Norden unseres Landkreises hatten arge Personalprobleme zu bewältigen und traten mit einer sehr dezimierten Truppe an. Benjamin Mittag aus der Zweiten half im SG-Verbandsligateam aus und das auf gutem Niveau.

HV Lok führt früh

Seine Mannschaft ging durch Oliver Wille auch mit 1:0 in Front, doch danach bestimmte der Gastgeber das Geschehen auf der Spielfläche. In der zehnten Spielminute stand es nach einem Treffer von Tom Schumann bereits 8:4.

Die Stendaler Mannschaft nutzte die personellen Probleme der Seehäuser auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit gnadenlos aus. Über 18:10 (Chris Rosentreter, 25.) ging es dem Halbzeitstand von 21:13 entgegen.

Vorentscheidung nach der Pause

Zu Beginn der zweiten Hälfte baute der Gastgeber die Führung auf 24:15 (33.) leicht aus. Danach aber ließ die Konzentration bei der Stendaler Mannschaft insbesondere bei den Torabschlüssen stark nach. Seehausens Team kam näher und witterte allmählich sogar Morgenluft. Nach einem zwischenzeitlichen Stand von 28:23 markierte SG-Kreismitteakteur Christoph Wagener in der 51. Spielminute das 30:27.

Danach nahmen die Stendaler ihre zweite Auszeit, die in der Endkonsequenz fruchtete. Zwar leisteten die Seehäuser weiterhin heftigen Widerstand, doch die Gastgeber schlossen in der Folge ihre Angriffe wieder konzentrierter ab. Mit dem Treffer von Elias Tembe zum zwischenzeitlichen 34:28 in der 57. Spielminute war der Drops in diesem Kreisderby gelutscht.

Die Seehäuser bleiben weiter auf dem fünften Tabellenplatz und haben im weiteren Saisonverlauf noch drei Spiele zu bestreiten. Stendals Team muss lange warten, um in seinem letzten Match am 11. Mai Güsen zu erwarten. Im Derby sah Eric Leinung den roten Karton (Foul an Gunnar Menofs).

Statistik

HV Lok Stendal: Kurze, Vogel - Schumann 11, Gercke 6, Leinung 1, Krähe 6, Hepper, Stephan 2, Rosentreter 6, Sens, Tembe 3, Görnemann 2.

SG Seehausen: Nöring - Krüger, Wagener 6, Cornehl 4, O. Wille 6, Menofs, F. Wille 2, Mittag 8, A. Söhnel 4.