Stendal l In der Handball-Verbandsliga Nord steht der letzte Spieltag des Jahres 2018 an. Doch ein Match wird nicht ausgetragen. Die Partie SG Seehausen gegen Post Magdeburg fällt aus. Das Stendaler Team muss sich beim Güsener HC beweisen.

Tabellenführer SG Seehausen sollte ab 17.30 Uhr in der heimischen Wischelandhalle eigentlich ein Spitzenspiel bestreiten. Die Mannschaft von Trainer Frank Leo (18:4 Punkte) hätte das Team vom Post SV Magdeburg, das mit 14:8 Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz steht, empfangen.

Die Landeshauptstädter hatten daheim den Glinder HV Eintracht mit 29:26 bezwungen und damit Schrittmacher-Dienste für die Nordaltmärker geleistet. Die zogen im letzten Match bei der HSG Altmark nämlich noch den Kopf aus der Schlinge und holten sich durch ein 30:30-Unentschieden schließlich noch einen Zähler, der ihnen weiterhin den Platz an der Tabellenspitze sicherte.

Magdeburg hat kein Team

„Unser Gegner Post hat bei uns um eine Verlegung der Begegnung gebeten, weil einige Spieler nicht zur Verfügung stehen. Das haben wir abgelehnt, schließlich haben die Magdeburger eine zweite Mannschaft zum Auffüllen des Kaders“, so SG-Trainer Frank Leo. Das ist nun offiziell abgesagt worden.

Das Team des HV Lok Stendal aber ist am Ball. Es hat am Sonnabend ab 18 Uhr mit Gastgeber Güsener HC zu tun. Beide Teams verfügen über je 6:10 Punkt. Die Mannschaft aus Stendal steht als Zwölfter des Klassements einen Platz hinter dem Kontrahenten. Während die Altmärker zuletzt spielfrei waren, verlor Güsen bei TuS Magdeburg-Neustadt mit 26:35.

Schwieriges Spiel für Stendal

Dass dieses Spiel ein ganz schwieriges wird, dessen sind sich die Altmärker natürlich bewusst. Doch sie wissen auch, dass man, wenn die Einstellung stimmt, in Güsen auch durchaus punkten kann.

2019 hält für die beiden ostaltmärkischen Handball-Verbandsligateams am 5. Januar jeweils Heimspiele bereit. Stendals HVL-Team trifft auf TuS Magdeburg-Neustadt, die Mannschaft der SG Seehausen auf Eintracht Gommern.