Stendal l In Stendal kommt es am Sonntag in der Handball-Verbandsliga wieder zu einem Kreisderby. Der gastgebende HV Lok Stendal erwartet die SG Seehausen.

Schlusslicht kommt nach Seehausen

Für die Frauenmannschaft der SG Seehausen ist das Heimspiel am Sonnabend ab 17 Uhr erneut ein äußerst wichtiges. Sie haben in der höchsten Spielklasse unseres Bundeslandes einen Punkt Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den derzeit das Team der TSG Calbe (6:20 Punkte) einnimmt. Zu Gast ist diesmal Schlusslicht TSV Niederndodeleben II, das 3:23 Zähler auf dem entsprechenden Konto hat.

Das Hinspiel in der Börde gewannen die Altmärkerinnen sehr deutlich mit 41:25, doch die Gäste haben offensichtlich neue Kräfte getankt. Zu letzt unterlagen sie in Köthen äußerst knapp mit 25:26. Da könnte wieder ein ganz heißes Spiel auf die Seehäuserinnen zukommen.

Die einen Zähler vor der altmärkischen SG Seehausen liegenden Calbenserinnen sind übrigens beim Tabellenfünften Anhalt Bernburg gefordert.

In der Verbandsliga Nord der Männer kommt am Sonntag ab 15 Uhr erneut ein Kreisderby zur Austragung. Die Mannschaft des HV Lok Stendal (10./13:17 Punkte) empfängt das Seehäuser SG-Team in der Sporthalle des hiesigen Berufsschulzentrums an der Schillerstraße.

SG Seehausen leicht favorisiert

Den Gästen (7./16:16) ist eine leichte Favoritenstellung zu bescheinigen. Ihr letzter Auftritt in der heimischen Wischelandhalle war nämlich sehr beeindruckend. Am Sonnabend fegten sie den aktuellen Rangvierten, TuS Magdeburg-Neustadt, mit 36:24 förmlich aus dem Sportareal.

Im Hinspiel zwischen den beiden ostaltmärkischen Mannschaften ging es dagegen enger zu. Das damalige Gastgeberteam der SG Seehausen bezwang die Kreisstädter recht knapp mit 29:27.

Stendal will in Erfolgsspur zurück

Die Zeit, in der die Stendaler eine tolle Plus-Serie (12:4 Zähler) hinlegten, sind vorbei. Sie wollen unbedingt wieder in die Erfolgsspur hinein, möglichst mit einem Heimsieg gegen die SG, die aller Voraussicht nach wieder auf Christian Söhnel zurückgreifen kann.

Spitzenreiter HSG Osterburg (25:5) empfängt am Sonnabend das Team des Güsener HC (9./14:16). Die sehr schlecht in die Serie gestarteten Gäste haben sich längst stabilisiert und sind immer für eine Überraschung gut. Also aufgepasst, HSG-Männer! Anpfiff zu dieser Partie ist um 17.30 Uhr.