Osterburg l In der Handball-Verbandsliga hat es am späten Sonntagnachmittag das Punktspiel LSV Klein Oschersleben gegen die Mannschaft der HSG Osterburg gegeben.

An dessen Ende setzten sich die Altmärker knapp mit 27:26 durch. Dadurch bleiben sie Bestandteil des noch aus dem HSV Haldensleben und dem Post SV Magdeburg bestehendem Spitzentrio.

HSG mit Spielbeginn gefordert

Das Wachsverbot in der Gastgeber-Sporthalle machte sich schon bemerkbar. Die Osterburger mussten sich dem anpassen. Weil die Heimmannschaft zudem ein starke Leistung bot, wurde es für den angereisten Favoriten eng.

Rückstand zur Halbzeit

Klein Oschersleben ging durch Lars Dedecke in der dritten Minute in Führung. Osterburgs Christoph Borzucki glich zwar aus, doch in der Folge gab es kein Wegziehen der Altmärker. Kurz vor der Halbzeitpause lautete der Spielstand 13:10. Osterburgs Philipp Kiebach gelang es in der letzten Sekunde der ersten Halbzeit per Siebenmeter auf 13:11 zu verkürzen.

Danach bestimmten die Gastgeber weiter das Geschehen auf dem Spielfeld. In der 45. Minute der Begegnung lautete der Stand 23:19. Die Gäste aus der Altmark mussten sich etwas einfallen lassen.

Showdown in der Schlussphase

Das taten sie dann auch, stellten ihr Defensiv-System um und hatten allmählich mehr Zugriff auf den Kontrahenten. Thomas Kuhlmann glich zum 24:24 aus und Borzucki sowie Dennis Hahne warfen eine 26:24-Führung für die HSG heraus. Doch der Gastgeber konterte, glich aus. Kiebach aber warf in der letzten Minute erneut per Siebenmeter ein. Das war der Sieg für die HSG.

Co-Trainer Florian Skorz resümierte: „Klein Oschersleben hat eine starke Leistung geboten. Duch die Umstellung in der Abwehr ist uns am Ende der Auswärtssieg gelungen. Den Ausschlag gab auch unser Torwart Anton Feindt in der Schlussphase.“

Statistik

HSG Osterburg: Schrödter, Feindt - Prax 4, Fieseler, Kiebach 7, T. Kuhlmann 5, A. Kuhlmann 2, Dobberkau, Skorz 1, Krüger, Borzucki 7, Hahne 1.