Osterburg l Dabei hat die Mannschaft der HSG Osterburg am Sonntag ab 16 Uhr beim BSV in der Landeshauptstadt anzutreten.

Ob ihnen am Serienende noch einmal ein ganz großer Wurf, sprich: Auswärtserfolg beim favorisierten Tabellensiebenten (26:24) Punkte), gelingen könnte, kann mit einer deutlichen Antwort pariert werden: Die Magdeburger, die beim Hinspiel in der Osterburger Sekundarschulhalle sehr klar mit 39:27 gewannen, sind sehr überlegen.

HSG geht als Außenseiter ins Spiel

Vor allem werden sie das letzte Spiel der Saison daheim sicherlich dazu nutzen, sich ihrem Anhang noch einmal von der allerbesten Seite zu präsentieren und anschließend mit den Fans eine Sieges- und Serien-Abschlussfeier durchzuführen.

Die abgeschlagene Mannschaft von Lok Schönebeck steht bereits seit geraumer Zeit als erster Absteiger in die Verbandsliga fest.

Im Kampf gegen den Weg nach unten sind die Osterburger klar in der Hinterhand, und das nicht nur wegen der schwierigen Auswärtsaufgabe beim Magdeburger BSV.

Kontrahenten mit leichteren Aufgaben

Die Mannschaft des USV Halle II, mit der gleichen Punktzahl (13:37) wie die HSG ausgestattet, spielt an diesem Wochenende bei Schlusslicht Schönebeck. Der Auswärtssieg ist vorprogrammiert. Im Direktduell-Verhältnis stehen die Altmärker übrigens besser da als die Calbenser. Der erfahrene HSV Magdeburg (14:36) empfängt Wittenberg-Piesteritz und wird ebenfalls zwei Pluspunkte einstreichen.

Die Osterburger werden in die Verbandsliga Nord zurück kehren, allerdings mit etwas verkleinertem Spielkader.

Kader wird kleiner

Sie verabschiedeten zuletzt vor dem Heimspiel gegen die SG Kühnau Arne Dobberkau (zuvor Resener), Niclas Reichert und Patrick Knust.

Zudem werden sie in der neuen Saison drei Monate lang auf den jungen Rückraumspieler Philipp Zerrahn verzichten müssen, der an einem Projekt in Kroatien beteiligt ist.

Die HSG-Truppe will sich am Sonntag in jedem Fall mit Anstand aus der höchsten Spielklasse von Sachsen-Anhalt verabschieden.