Seehausen/Stendal l Nach sehr langer Durststrecke gewann das Team des HV Lok Stendal am Sonntagnachmittag sehr deutlich mit 28:16 gegen Wacker Westeregeln.

Entschieden knapper ging es in der Partie des SG Seehausen gegen Spitzenreiter Glinder HV Eintracht zu. Am Ende setzten sich die Nordaltmärker mit 30:28 durch und festigten den Eindruck, dass Glinde nicht unbedingt gern gegen Teams aus der hiesigen Region spielt.

SG bricht den Bann

Nachdem sie sich zuvor nach drei sieglosen Spielen (Westeregeln 27:27 auswärts, Oebisfelde II 29:31 H, Haldensleben 36:41 A) aus dem Kampf um die Spitze scheinbar verabschiedet hatten, gab es das erfolgreiche Comeback im Hit des Spieltags.

„Wir melden uns zurück“ so der Seehäuser Coach Frank Leo. Nachdem er zuvor größere personelle Probleme seines Teams zu bewältigen hatte, was er übrigens nie hervorhebt, war das Aufgebot im Spitzenmatch zwar noch nicht vollständig, doch ausgeglichen stark. Der Sieg kam in erster Linie durch die hervorragende Abwehrarbeit zustande. Punkten konnte die SG zudem wieder einmal mit ihren vielen leistungsstarken jungen Spielern.

SG-Trainer gibt sich optimistisch

Coach Leo merkt an: „Unser Restprogramm ist nicht das schlechteste.“ Das bedeutet, dass der Kampf um die Spitze für ihn noch nicht entschieden ist.

HV Lok mit erstem Sieg in 2019

Für die Männer des HV Lok Stendal gab es durch den Sieg gegen Westeregeln den ersten Erfolg im Kalenderjahr 2019. Die langsam wieder vollständig werdende Mannschaft lieferte in dieser Partie eine ganz starke erste Halbzeit ab. Der auf der Kreismitte operierende Tom Schumann war dort wieder die verlässliche Größe, zudem ist er einer, der den Mund aufmacht, wenn es nötig ist. Das Stendaler Restprogramm ist schwer.

Wenn es am 24. März daheim gegen TuS Magdeburg geht, dann ist auch der grippeerkrankte Rückraumspieler Chris Rosentreter, Zuschauer des Spiels gegen Wacker, wieder im HVL-Team. Das äußerte er am Sonntag nach der Partie.