Osterburg l Weil es in der gesamten Altmark in der Saison 2017/18 nur noch vier Frauenmannschaften gab, die im kreislichen Maßstab agieren wollten, schlossen sich die westaltmärkischen Teams des Kuhfelder SV, Diesdorfer SV und des VfB Klötze mit den Ostaltmärkerinnen aus Osterburg zusammen und trugen jeweils zwölf Saisonspiele aus.

Spielleitend war logischer Weise der Kreisfachverband der westlichen Altmark.

Kader ist sehr klein

Rückblickend war gar nicht sicher, dass die Biesestädterinnen die Saison überhaupt durchhalten würden. Der Kader war sehr klein und es gab Ausfälle, unter anderem wegen Schwangerschaft, was natürlich als sehr erfreulich einzustufen ist. „Wir hatten in der Anfangsphase personell echt große Sorgen. Schließlich aber gelang es uns aber, ein spielfähiges und gutes Team zu stellen. Unter anderem haben wir im Saisonverlauf auch noch Franziska Schunk dazu bewegt mitzuspielen“, so Sophie Müller, die übrigens mit insgesamt 78 Treffern beste Saison-Torschützin der Viererfeldes wurde.

Die HSG Osterburg biss sich durch, gegen die Underdogs Klötze und Diesdorf kamen die erwarteten Erfolge zu Stande. Doch bei den beiden ersten beiden Begegnungen mit dem Kuhfelder SV hagelte es Niederlagen für die Ostaltmärkerinnen. Kuhfeldes Team ging als Meisterschaftsfavorit in die Rückrunde.

Siegerehrung erfolgt noch

In der ließen die HSG-Frauen aber nichts mehr anbrennen, gewannen nun auch zweimal gegen den starken Widersacher Kuhfelder SV. Im letzten Saisonspiel wurde die Mannschaft des VfB Klötze in der heimischen Sekundarschulhalle deutlich mit 35:15 (20:7) bezwungen und der Titelgewinn perfekt gemacht. Osterburgs Erste hat am Ende 20:4 Punkte auf dem Konto, der ärgste Widersacher Kuhfelde hat 18:6 Zähler. Die Siegerehrung soll demnächst bei einem Turnier erfolgen.

HSG Osterburg I (gegen Klötze): Papendiek - Metzlaff 4, Su. Müller 4, Schunk 6, H. Rösler 3, G. Rösler, Kornak 9, So. Müller 9.