Hamburg/Stendal l Eingeladen hatte der Powerliftingverband GRAWA. Vom ESV Lok Stendal gingen in der Hansestadt insgesamt sechs Athleten an die Eisen.

In der Aktivenklasse (24 bis 39 Jahre) startete der stärkste Bankdrücker des ESV, Denny Linsdorf, in seiner Paradedisziplin. Mit schon beeindruckenden 205 kg eröffnete Denny seinen Wettkampf. Im zweiten Versuch steigerte er auf 215 kg. Mit einem Körpergewicht von „nur“ 101 kg drückte der Altmärker im dritten Versuch nicht nur 220 kg, sondern sicherte sich auch die Goldmedaille, sowie die Tageshöchstlast und den Gesamtsieg in der Aktivenklasse.

Behrends mit Silber

Andreas Behrends, Bankdrück-Weltmeister der Jahre 2016 und 2017, startete in der Altersklasse 2 (50 bis 59 Jahre, über 115 kg) Andreas stieg mit sauber gedrückten 177,5 kg in den Wettkampf ein. Im zweiten Versuch steigerte er das Gewicht auf 182,5 kg, gültige Wertung. Im dritten Anlauf ließ Behrends eine neue persönliche Bestleistung von 187,5 kg auflegen und drückte auch diese Last sauber nach oben. 187,5 kg bedeuteten Silber.

Seine Ehefrau und Trainingspartnerin Karin absolvierte auch einen super Wettkampf. Mit 70 kg ging sie im ersten Versuch an die Eisen. Im zweiten Anlauf steigerte Karin auf 75 kg, welche sie auch locker bewältigte. 77,5 kg im dritten Versuch bedeuteten für Karin die Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung und die Goldmedaille in der Altersklasse 2 (50 bis 59 Jahre).

Ehepaar Cedel erneut eine Bank

Michael Dittel, Silbermedaillengewinner des Benefizturniers „ Stark fürs Leben“, erwischte einen schwarzen Tag. Mit locker gedrückten 150 kg im ersten Versuch machte sich Michael noch Hoffnung auf die Medaillenplätze. 160 kg im zweiten Versuch wurden durch einen technischen Fehler ungültig gewertet.

Um noch in die Medaillenränge zu rutschen, ließ Michael 170 Kilogramm im dritten Versuch auflegen, welche an diesem Tag zu schwer waren. 150 kg bedeuteten für Michael den 5. Platz in der Altersklasse 1 ( 40 bis 49 Jahre ), Gewichtsklasse bis 115 Kilogramm. Gerd Cedel, mit 76 Jahren einer der ältesten Starter, ging mit einem Körpergewicht von 68 kg an die Eisen. Im ersten Versuch ließ er im Bankdrücken 80 kg auflegen, die er auch bewältigte. 85 kg im zweiten Versuch bedeuteten schon die Goldmedaille für Gerd.

Cedel holt Gold

Trotzdem steigerte Gerd im dritten Anlauf auf 90 kg, welche aber zu schwer waren. Im Kreuzheben spielte Gerd seine Routine aus. Über 125 kg und 132,5 kg steigerte er im dritten Versuch auf 137,5 kg und sicherte sich nicht nur die Goldmedaille in seiner Altersklasse, sondern auch den Gesamtsieg der Altersklasse 3 (60 bis 69 Jahre) und der Altersklasse 4 (über 70 Jahre).

Ingrid Cedel ging ebenfalls in der Altersklasse 4 (über 70 Jahre) an den Start. Im Bankdrücken erreichte sie 40 kg im ersten Versuch. Im zweiten Anlauf steigerte Ingrid auf 45 kg, was schon die Goldmedaille für sie bedeutete. 47,5 kg im dritten Versuch waren leider zu schwer.

Ingrid Cedel drückt sich zu Gold

Im Kreuzheben, der Schokoladendisziplin von Ingrid , ging es mit 85 kg im ersten Versuch in den Wettkampf. Gültig. Mit einem Körpergewicht von gerade einmal 61 kg zog sie im zweiten Versuch 90 kg gültig nach oben. 97,5 kg im dritten Versuch wurden leider ungültig gewertet, dennoch sicherte sich Ingrid mit 90 kg die Goldmedaille.

Bedanken möchte sich das Ehepaar Cedel bei Wilfried Meineke, der die zwei Sportler an beiden Tagen nach Hamburg fuhr.

Gleich sechs Goldmedaillen, eine Silbermedaille und zwei Gesamtsiege sind das Tagesresultat der sechs Sportler vom ESV.

2019 lockt die WM in den USA

Im letzten Wettkampf des Jahres 2018 zeigten alle Athleten noch einmal, warum der ESV Lok Stendal zu den erfolgreichsten Kraftsportvereinen Deutschlands zählt. Für die erbrachte Leistung bedankt sich der ESV Lok bei seinen Sportlern. Ein großer Dank geht an dieser Stelle auch an die zahlreichen Sponsoren und Unterstützer, welche den Verein und die Athleten seit Jahren unterstützen.

Wettkampfhöhepunkte für das Jahr 2019 werden die Europameisterschaft in Frauenau (Bayern) und die Weltmeisterschaft in den USA sein.