Stendal l  im Stendaler Stadion Am Galgenberg stattgefunden. Angesichts sehr starker Konkurrenz hatten es die altmärkischen Athleten nicht einfach.Der Sportclub Magdeburg ist ganz offensichtlich mit allen seinen (leistungsstarken) Leichtathleten der genannten Altersklassen in die Altmark gekommen.

Das Favoriten-Aufgebot holte ausgesprochen viele Meistertitel in die Landeshauptstadt und landete nicht nur einmal Dreifachsiege. Doch auch vom Haldensleber Sportclub, dem Verein Harzgebirgslauf Wernigerode und dem SV Kali Wolmirstedt kamen viele titelabitionierte, junge Leichtathleten ins Stendaler Stadion.

Dort hatte Veranstalter Stendaler LV (SLV) richtig viel zu tun, Die Starterfelder ware teilweise geradezu riesig und es herrschte einfach eine wuselige Stimmung.

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Doch der SLV hat in den Jahren seinen Bestehens richtig viel Organisationserfahrung gesammelt und das zahlte sich bei diesem Championat mit den vielen Startern aus.

Trotz der schon geschilderten ganz starken Konkurrenz setzten auch Aktive aus der Altmark besonders starke Akzente.

In der männlichen Altersklasse (AK) 11 wurde zum Beispiel die Sprintstaffel des Tangermünder Leichtathletikvereins Bezirksmeister. In der Besetzung Alexander Giffey, Emil Wydmuch, Friedrich Hildebrandt und Linus Hartmann erreichte sie 30,73 Sekunden und kam vor den Quartetten des VfL Kalbe/Milde und des Arneburger LV ins Ziel. Die Staffel des Magdeburger LV Einheit hatte aufgegeben.

Ein Meistertitel ging auch an Yannic Haak vom VfL Kalbe/Milde. Der Westaltmärker bewältigte im Hochsprung 1,39 Meter. Ebenfalls zum Champion avancierte Felix König vom SV 90 Havelberg. Er warf den Schlagball satte 46,18 Meter weit.

In der AK 10 männlich waren zwei Meistertitel für altmärkische Leichtathleten zu registrieren.

Einen holte sich Finn Pieper vom Arneburger Leichtathletikverein. Er kam mit seinem letzten Sprung auf 4,26 Meter, überholte damit die zuvor vor ihm liegenden Konkurrenten und feierte den Meistertitel. Wäre er nicht Sieger gworden, so hätte Havelbergs Joseph Heidel (4,15 Meter) den Führungsplatz geholt.

Eine der besten Leistungen des Championats erreichte Emil Wydmuch vom Tangermünder LV. Im Schlagballweitwurf erzielte er mit satten 48,87 Metern die Top-Weite.

In der AK 9 männlich setzte sich wieder eine Tangermünder Sprintstaffel durch. Mio Kleinke, Diego Sellau, Tristan Kreuzadler und Felix Thesevitz erreichten als Sieger 32,60 Sekunden.

Zwei Meistertitel für Diego Sellau

Diego Sellau war außerdem über 800 Meter nicht zu schlagen. Er benötigte lediglich 2:44,58 Minuten für die Mittelstrecke. Jason Ryan Jürgens von Germania Tangerhütte war mit dem Schlagball nicht zu bezwingen. Er erreichte mit dem 80 Gramm schweren Wurfgerät 35,55 Meter.

In der Altersklasse 8 männlich gab es einen Titel für die Altmark. Den holte Marcel Günter vom Tangermünder LV im Lauf über 800 Meter. Er lief die Mttelstrecke in guten 2:58,30 Minuten.

In der weiblichen Altersklasse 11 setzte sich die zuletzt extrem erfolgreiche Arneburgerin Anna Hinkelmann durch. Diesmal war sie im Hochsprung, wo sie die Höhe von 1,31 Meter übersprang, nicht zu bezwingen.

Spannend wie in einem Thriller ging es im Weitsprung dieser AK zu. Leni Knabe vom SC Magdeburg siegte hier mit 3,36 Meter, Hinter ihre platzierten sich zwei Teamgefährtinnen mit jeweils 3,35 Metern Weite auf den nachfolgenden Rängen.

Ansonsten gab es noch zwei Titel für altmärkische Aktive, und zwar in der AK 9 weiblich. Lily Bäricke (Tangermünder LV) gewann in 8,04 Sekunden den Sprint über 50 Meter. Zusammen mit ihren Teamgefährtinnen Rike Wiedenhöver, Frieda Franzen und Finja Tiedeitz holte sie auch den Staffelsieg (33,13 Sekunden).

Zusammen gab es elf Titel für Altmärker, davon allein neun im männlichen Bereich.