Tangermünde l Carola Carstensen aus Bad Zwischenahn (Gemeinde im Landkreis Ammerland in Niedersachsen bei Oldenburg) hat bereits ihren Marathon absolviert.

„Ich habe den Lauf am 21. Geburtstag meines Sohnes absolviert, den wir aufgrund des Kontaktverbots nicht besuchen konnten.“ Zwei Kilometer für jedes seiner Lebensjahre. Das war für Carola Carstensen eine zusätzliche Motivation.

Für die Volksstimme-Sportredaktion hat Carola Carstensen danach einige Fragen beantwortet.

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Haben Sie schon einmal einen virtuellen Lauf absolviert?

Carola Carstensen: Nein, das ist mein erster virtueller Lauf gewesen.

Wie finden Sie die Idee des virtuellen Elbdeichmarathons?

Ich fand die Idee sehr schön. Es wäre zu schade gewesen, wenn all das Wintertraining ohne Abschluss geblieben wäre. Ich habe bereits seit Anfang Dezember jedes Wochenende einen langen Lauf über 20 km und mehr gemacht, bis die Marathonvorbereitung Ende Januar begann. Als alle Absagen kamen, war ich im Prinzip schon fit für meinen ersten Marathon.

Wo und welche Strecke sind Sie beim virtuellen Elbdeichmarathon gelaufen?

Ich habe mir über Komoot eine schöne Strecke ausgesucht und bin – zusammen mit meinem Mann und unserem Hund – zunächst einmal ums Bad Zwischenahner Meer gelaufen, habe die beiden dann nach diesen ersten 12 Kilometer am Auto verabschiedet, meinen Trinkrucksack geschnappt und bin 30,5 Kilometer bis zu meiner Haustür in Wardenburg gelaufen.

Waren Sie schon in Tangermünde beim Elbdeichmarathon?

Noch nie.

Welche sportlichen Ziele oder Läufe peilen Sie in diesem Jahr noch an?

Ich plane den Halbmarathon in Kopenhagen zu laufen, sofern er stattfindet.

Melden Sie sich, sofern es die Situation erlaubt, im nächsten Jahr wieder für den Lauf an?

Vermutlich nicht, da ich im nächsten Jahr Mitte April zu einer dreimonatigen Europareise mit dem Wohnmobil aufbrechen werde. (Hoffentlich). Sie hätte eigentlich in diesem Jahr bereits ab dem 20. April losgehen sollen.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich den Veranstaltern alles Gute wünschen möchte. Das ehrenamtliche Engagement ist gar nicht hoch genug zu wertschätzen.