Stendal l Neben diesen Läufen zur LM fand in der zweitägigen Veranstaltung in der „Borsteler Senke“ auch ein Wettbewerb der Frauen statt: der Ladies-Cup. Das ist einer offenen Deutschen Meisterschaft entsprechend, so dass auch ausländische Damen, der Veranstalter sprach von der Weltelite, am Sonntag in der Altmark zu Gast waren.

Zudem gab es den ersten Lauf zum DMV-Pokal Open. Das sind Maschinen bis 450 ccm mit Fahrern aus ganz Deutschland.

Böhm mit dem Wetter unzufrieden

So gut die Stendaler diese Wettbewerbe auch vorbereitet hatten. Etwas passte überhaupt nicht, das Wetter. „Dadurch kamen natürlich weniger Zuschauer. Aber insgesamt verlief die Veranstaltung ohne Probleme. Es gab zum Glück keine dramatischen Unfälle“, erklärte Patrick Böhm, der Vorsitzende des MSC Altmark.

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Feedback ist mehr als positiv

Insgesamt waren etwa 250 Fahrer an beiden Tag in Borstel zu Gast. „Wir haben zur Veranstaltung nur positive Feedbacks erhalten. Ein großer Dank geht an alle Helfer, die uns unterstützt haben. Die Streckenposten vom Privatgymnasium Tangermünde haben bei diesem Wetter einen Super-Job gemacht und den ganzen Tag bei der Kälte draußen gestanden“, meinte Delf Grumptmann, der zweite Vorsitzende des Vereins.

Den Ladies-Cup gewann übrigens Larissa Papenemeier aus Bünde (Nordrhein/Westfalen), eine der besten Fahrerinnen Deutschlands. „Ich hatte ein erfolgreiches Wochenende in Stendal. Die Strecke war super vorbereitet und die gesamte Organisation trotz des schlechten Wetters sehr gut. Es hat Spaß gemacht“, erklärte die Siegerin gegenüber der Volksstimme.

Kartenberg gewinnt beide Läufe

Ein erfolgreiches Wochenende hatte auch Stendals Michael Kartenberg. Beim Heimrennen startete er in der Klasse 5 und gewann beide Läufe.

„Für mich persönlich war es mal wieder ein Highlight zu Hause Rennen fahren zu dürfen. Durch meinen neuen Job liegt mein Fokus nun aber nicht mehr im Sport. Daher fahre ich nur noch die German Cross Country und wollte noch das ein oder andere mal die LM besuchen und Spaß haben. Wir tragen nur hauchdünne Handschuhe und Fahrershirts und bei den Geschwindigkeiten verliert man schnell das Gefühl in den Armen und Händen“, so Kartenberg zur Kälte.