Stendal l Das ist schon ein tolles Wochenende für den Fußballnachwuchs gewesen, das der Post SV Stendal auf die Beine gestellt hat. Die Kreispokalsieger von den F- bis zu den A-Junioren, aber auch die Verlierer, wurden gebührend gefeiert.

Dass alles so rund lief, ist dem Team um Vereinschef Rico Goroncy zu verdanken. Viele Stunden der Vorbereitung investierten Vorstand, Trainer, Betreuer, Eltern und Freunde, um am Ende in fast nur glückliche Gesichter zu schauen.

Auf Rahmenprogramm verzichtet

Die Stendaler verzichteten auf ein großes Rahmenprogramm, stellten nur die Mannschaften, die die Finals bestritten, in den Mittelpunkt. Die Kicker konnten sich fühlen wie echte Stars. Wurde doch jeder Spieler, ob Stammkraft oder Ersatz, beim Auflaufen frenetisch gefeiert.

Mit Christian Sprenger hatten die Postler natürlich wieder einen echten Profi am Mikrofon, der aus jeder Begegnung eine Show machte und während der Matches kompetent kommentierte. Unterstützt wurde Sprenger musikalisch von Klaus Reimer, der sonst als Schiedsrichter in der hiesigen Region unterwegs ist.

Pokal hatte seine Überraschungen

Und hätten die Fußballfachleute vor den Finalspielen ihre Tipps abgegeben, hätte sicher so mancher daneben gelegen. Denn der Pokal hatte wie immer seine Überraschungen zu bieten. Dieses zeigte bereits das Auftaktspiel bei den E-Junioren. Da musste der Meister im Freien und in der Halle, der Osterburger FC, am Ende dem Konkurrenten Kreveser SV den Pokal überlassen. Aus Sicht der Biesestädter war dies aber das einzige Team, das etwas traurig sein musste.

Denn schon im zweiten Endspiel des Tages bei den D-Junioren gab es für die Kicker von der Landessportschule Grund zum Jubeln. Dagegen verpasste es der Post SV Stendal vor heimischen Publikum, den Sieg zu feiern.

Die wohl aus sportlicher Sicht beste Partie boten am Sonnabendnachmittag die B-Junioren aus Bismark und Osterburg. Da sah Landespokal-Endspielteilnehmer Bismark vier Minuten vor Ende schon beim Stand von 2:0 wie der Sieger aus. Doch Osterburg gab ein Comeback, glich in der Nachspielzeit aus und machte in der Verlängerung das Double perfekt, denn der OFC hatte in der Landesliga bereits den Staffelsieg eingefahren.

Bitterer Ausgang für Bismark

Am Sonntag früh wurde es bitter für die F-Junioren aus Bismark. Gegen den 1. FC Lok Stendal hieß es 0:12. Beim Post SV Stendal lief alles super, was den Rahmen des Ereignisses betraf. Auf dem grünen Rasen blieben die Stendaler am Wochenende nur die zweiten Sieger. Denn auch die C-Junioren mussten die Gäste jubeln lassen. Kreisligist Rossauer SV sorgte mit dem 3:0 vielleicht für die sportlich größte Überraschung des Wochenendes.

Das fast perfekte Wochenende für Osterburg schlossen die A-Junioren mit dem Sieg über Bismark ab. Die Biesestädter nahmen aus ihrer Sicht drei von vier möglichen Pokalen mit. Für Bismark dagegen blieb „nur“ dreimal Silber.

Jede Mannschaft durfte nach dem Spielende auf die hergerichtete Bühne und wurde mit Beifall belohnt. Für die Sieger gab es neben Pokal und Spielball während des Jubels einen Konfettiregen aus Gold. Auch die Schiedsrichter wurden nach jeder Partie ausgezeichnet.

Der Kreisfachverband Fußball Altmark-Ost, der mit Präsident Werner Meinschien, Jugendausschussvorsitzenden Dieter Marks, Spielausschussvorsitzenden Frank Ede und allen Staffelleitern vor Ort war, zeigte sich mehr als zufrieden.

Marks sagte: „Ein Dank an alle, die hier zum Gelingen der zwei Tage beigetragen haben. Ein Lob besonders an den Gastgeber vom Vereinschef über Versorgungsteam, Ordner bis zur Putzfrau. Der Post SV Stendal hat das Ereignis nicht gut organisiert, sondern hervorragend.“