Stendal l Dass Freud und Leid sehr oft sehr nah beieinander liegen, bestätigten die Tennis-Aushängeschilder der SG Einheit Stendal.

Landesoberliga-Herren stark

Es bleibt spannend im Tennispark der SG Einheit Stendal. Während die ersten Herren in der Landesoberliga den fünften Sieg im fünften Spiel einfuhren, müssen die Damen 50 in der Ostliga weiterhin um den Klassenerhalt bangen.

Erneut war dabei der Tennispark der Schauplatz eines echten Tennis-Thrillers zwischen dem Gastgeber und dem Berliner Verein NTC „Die Känguruhs“. Eine Chronologie eines wahren Krimis.

Bilder

Anfänglicher Erfolg für Stendal

Zunächst stand für beide Mannschaften im Vorfeld der Partie fest, dass bei einem Sieg der vorzeitige Klassenerhalt perfekt gemacht werden kann. Dazu ging das Einheit-Sextett mit der gleichen erfolgreichen Aufstellung aus dem Spiel gegen den Berliner TC „Rot-Gold“ in dieses Unterfangen, und das mit anfänglichem Erfolg.

Denn der deutlichen Niederlage von Birgit Seeber folgten vier Siege im Einzel durch Monika Hundt, Heidi Schimmelpfennig, Bärbel Grammig und Elke Thele. Erneut konnte Beate Goroncy, die an Position drei spielte, den berühmten „Deckel drauf machen“ und für die Vorentscheidung sorgen.

Match-Tiebreak verloren

Diese musste jedoch vertagt werden, da die Einheit-Spielerin erneut nach großem Kampf den Match-Tiebreak des Entscheidungssatzes verlor. „Jeder hat die Daumen gedrückt, denn Beate hätte es so verdient gehabt“, verriet Birgit Seeber. Darüber hinaus war die Niederlage ein ungewollter Türöffner für die Berlinerinnen, die somit die Chance auf den Gesamtsieg offen hielten. Und es sollte tatsächlich nochmals spannend werden.

Denn das Einheit-Sextett entschied sich gegen die übliche Doppelaufstellung und versuchte über ausgeglichene Paarungen den entscheidenden Punkt einzufahren.

Einheit Stendal fehlt das Glück

Ein wohlmöglicher Fehler mit Folgen, denn nach den Zweisatz-Niederlagen von Goroncy/Hundt und Thele/Schimmelpfennig lag der Druck auf das dritte Doppel um Birgit Seeber und Bärbel Grammig, deren Partie im Match-Tiebreak entschieden wurde. Dort fehlte dem Einheit-Duo das nötige Glück, um die drohende Niederlage abzuwenden. „Ein gebrauchter Tag für uns“, berichtete Seeber.

Einheit Stendal - NTC „Die Känguruhs“ 4:5

Einzel: Thele - Heinkel 6:2, 6:3 ; Seeber - Ziegler 2:6, 0:6 ; Goroncy - Eckstein-Ackermann 5:7, 6:4, 7:10 ; Grammig - Fischer 6:0, 6:3 ; Schimmelpfennig - Hellmich 4:6, 6:4, 11:9.

Doppel: Goroncy/Hundt - Heinkel/Eckstein-Ackermann 4:6, 2:6 ; Thele/Schimmelpfennig - Ziegler/Pleß 2:6, 1:6 ; Seeber/Grammig - Böttcher/Fischer 5:7, 6:4, 6:10.

Die Landesoberliga-Herren der SG Einheit Stendal haben den fünften Sieg im fünften Landesoberliga-Spiel eingefahren.

Doppel gehen an die Altmärker

Entscheidend für den 7:2-Sieg beim 1. TC Magdeburg II war das Einzel von Michael Seeber, das der Routinier in drei Sätzen gegen Krömer gewann. Zuvor punkteten Jannes Birner, Frantisek Sysel und Daniel Ferl für die Rolandstädter. Unglücklich verlief das Einzel von Jens Hetfleisch, der den Tiebreak des dritten Satzes gegen den jungen 16-jährigen Ron Weber verlor. Erfolgreich verliefen die Doppel, von denen alle drei Partien von den Altmärkern gewonnen wurden.

1. TC Magdeburg II - Einheit Stendal 2:7

Einzel: Hesse - Ferl 1:6, 1:6 ; Krömer - Seeber 1:6, 7:6, 1:6 ; Brauns - Sysel 1:6, 1:6 ; Weber - Hetfleisch 6:3, 1:6, 7:6 ; Simon - Lemke 6:1, 6:0 ; Bock - Birner 1:6, 1:6.

Doppel: Hesse/Bock - Ferl/Sysel 3:6, 0:6 ; Brauns/Weber - Seeber/Birner 3:6, 5:7 ; Krömer/Simon - Hetfleisch/Lemke 5:7, 6:2, 2:6.