Stendal l Im Alter von 78 Jahren verstarb nach kurzer und schwerer Krankheit Eckehard Arnold am 08. Februar.

Der studierte Bauingenieur und Vater von vier Kindern fand über die Sportart Volleyball den Weg zum weißen Sport. Nach Eintritt in die BSG Einheit Stendal im Jahr 1969, fungierte der gebürtige Stendaler bereits fünf Jahre später 1974 als Abteilungsleiter der Sparte Tennis.

Baumeister der SG Einheit Stendal

Unter seiner Federführung begann 1976 der Bau von weiteren Tennisplätzen auf der Anlage am Stendaler Pappelweg. Mit viel Eigenleistung entstanden bis 1986 zunächst sechs Tennisplätze sowie zwei Trainingswände. Nach dem Bau eines eigenen kleinen Vereinshauses für den Nachwuchs, wurde im Jahr 2000 ein neues Vereinsheim errichtet. Es folgten der Bau eines Center-Courts mit großer Zuschauer-Tribüne und Flutlicht, eines Beachtennis-Platzes sowie die Sanierung aller Plätze. Eckehard Arnold legte größten Wert auf den Zustand der Tennisanlage am Pappelweg, damit Mitglieder und leistungsorientierte Spieler optimale Bedingungen vorfanden.

In seiner vier Jahrzehnte langen Arbeit als Abteilungsleiter und Vereinsvorsitzender der SG Einheit Stendal legte Arnold ein großes Augenmerk auf die Arbeit im Kinder- und Jugendbereich. Als lizenzierter Trainer brachte er auch in der Zeit als Vorsitzender vielen Mädchen und Jungen das Tennis-ABC bei. Mit großem Erfolg, denn Arnold und seine langjährigen Mitstreiter formten die SG Einheit Stendal nicht nur zum erfolgreichsten Tennisverein der Altmark sondern auch zu einem der größten Vereine im Tennisverband Sachsen-Anhalt.

Seine ergebnisorientierte Arbeit und die gradlinige, sehr korrekte Art und Weise seiner Kommunikation, prägten die große Persönlichkeit von Eckehard Arnold. Zusammen mit seiner Frau Gisela verbrachte er viele Stunden auf der Tennisanlage, hatte für jedes Mitglied stets ein offenes Ohr und half auch außerhalb des Tennisplatzes. Als prägendes Gesicht für die erfolgreiche Arbeit bei der SG Einheit Stendal wird Arnold nicht nur in den Herzen der 230 Vereinsmitglieder unvergessen bleiben, da er auch als einer der größten Förderer und Pioniere des weißen Sports in der Tennis-Altmark galt. Dies bestätigte auch die Auszeichnung des Tennisverbandes Sachsen-Anhalt mit der Verleihung der goldenen Ehrennadel sowie der Ehrenoskar der Stadt Stendal für sein Lebenswerk im Dezember 2018.