Stendal l In der Kreis­oberliga Altmark-Ost beendet nach dem Abbruch Germania Klietz die Saison auf Rang eins. Wäre die Spielzeit regulär zu Ende gegangen, hätte es wohl auch keinen anderen Meister gegeben.

Zu dominant agierte die Germania in dieser Spielzeit, gewann in der Hinrunde alle zehn Spiele. Geschenkt wurden die Siege den Klietzern aber nicht. Schon in der Hinrunde gab es einige knappe Resultate. Gleich zum Auftakt wurde in Kläden hauchdünn 8:6 gewonnen. Auch Iden und Rochau waren durchaus dicht dran, der Germania einen Zähler an deren heimischen Platte abzujagen, verloren ebenfalls 6:8.

Germania im Doppel eine Macht

In der Rückrunde ging zunächst die Erfolgsspur von Klietz mit einem 9:5 gegen Verfolger Kläden weiter. Um so überraschender foglte schließlich im Januar eine Pleite beim Mittelfeldteam in Schorstedt. Beim 5:9 gegen den SVS trat Klietz aber nicht in Bestbesetzung an. Die Ausfälle machten sich im Ergebnis bemerkbar. Danach wurden aber wieder alle Spiele gewonnen und der Vorsprung betrug letztlich beim Abbruch sieben Zähler, wobei Post Stendal nach Minuspunkten etwas dichter dran war. Während in der Einzelrangliste mit Martin Bartsch als Dritter registriert wird, sind die Germanen im Doppel eine Macht. Bartsch/Schröder liegen ungeschlagen vor den Teamkollegen Glimm/Hensel vorn.

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KSV-Spieler Arnold führt die Wertung an

Auf dem zweiten Rang hat nun der Klädener SV das Spieljahr beendet. Mit 21:11 Punkten hatte der KSV dank des besseren Spielverhältnisses gegenüber dem SV Mahlwinkel II die Nase vorn. Ein dickes Faustfand in den Klädener Reihen war Spitzenmann Markus Arnold, der die Einzelwertung anführt. Mit Martin Arnold ist ein weiterer Akteur auf dem vierten Platz. Einen kleinen Vorteil hatten die Klädener trotzdem, denn in der Hinrunde haben sie alle Spiele in der heimischen Halle absolviert, da diese ab Dezember durch eine grundhafte Renovierung nicht mehr zur Verfügung stand.

Den dritten Platz hat sich der SV Mahlwinkel II erhascht. Die Spieler aus dem Bördekreis kamen auf die gleiche Punktzahl wie der Klädener SV. Mit Robert Leisenberg hat der SVM II einen Spieler, der im Vorderfeld der Einzeliste liegt.

Gefühlter Zweiter darf sich die SG Post Stendal nennen. Die Röxer sind eine von drei Mannschaften, die nur 14 Begegnungen ausgetragen hat. Mit 20:8 Zählern bedeutet dies der vierte Rang. Als gesicherte Mittelfeldmannschaften könnn sich der TTC Lok Stendal, Schorstedt und Rochau fühlen. Rochau hat natürlich mit Dominique Deutsch einen Spitzenspieler in den Reihen, seine Bilanz sieht nicht ganz so gut wie in den Jahren zuvor aus, doch Deutsch ist die Korsettstange beim SVR.

Abstiegskampf war nahezu entschieden

Im Abstiegskampf wäre bei Vollendung aller Spiele nur noch die Frage offen gewesen, ob Iden noch von Osterburg überflügelt worden wäre. Dagegen sind Tangermünde II und Seehausen schon ziemlich abgeschlagen gewesen und werden wohl im nächsten Jahr Kreisliga spielen.

Tabelle Kreisoberliga

1. Germ. Klietz 15 140: 70 28: 2

2. Klädener SV 16 148: 76 21: 11

3. SV Mahlwinkel II 16 132: 92 21: 11

4. SG Post Stendal 14 112: 84 20: 8

5. TTC L. Stendal II 17 127: 111 18: 16

6. SV Schorstedt 16 93: 131 15: 17

7. SV Rochau 14 98: 98 14: 14

8. Altm. Iden I 15 100: 110 12: 18

9. E. Osterburg 15 93: 117 10: 20

10. Tangermünde II 14 63: 133 5: 23

11. ZSG Seehausen 16 70: 154 4: 28