Stendal l An vier Tagen hieß es Offene Stadtmeisterschaft im Tischtennis. Es gab viele spannende Spiele und in der Kategorie A mit Jens Köhler auch den Favoritensieg. Knapp geschlagen geben musste sich Stefan Bindemann vom TSV Tangermünde.

Teilnehmerrekord neu aufgestellt

Mit 216 Teilnehmern wurde erneut ein Rekord aufgestellt. „In den Konkurrenzen A, B, C und D sind wir bei den Teilnehmerzahlen an unerwartete Grenzen gestoßen, die nur durch eine straffe und sehr gute Vorbereitung und Durchführung gemeistert wurden. Insgesamt benötigten die Turnierleitungen 32 Stunden an vier Tagen, um alles reibungslos abzuarbeiten“, so Wolfgang Malgin, der mit seinen vielen fleißigen Helfern dies alles meisterte.

Auch von den Spielern, die immerhin aus sechs Bundesländern anreisten, wurde viel Lob gezollt, für das nun qualitativ sowie quantitativ größte Turnier in Sachsen-Anhalt. Wolfgang Malgin möchte sich nochmals bei allen fleißigen Helfern bedanken. Ein weiterer Dank geht an die Sportfreunde vom Post SV Stendal, die das D-Turnier vorbildlich durchführten. Alle Aufgaben wurden super gelöst.

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Dank an die Sponsoren

Weiterhin bedankte sich der TTC Lok Stendal bei den Pokal-Sponsoren Hansestadt Stendal, Volksbank Stendal, Autohaus Schröter, Goldschmied Röver, Dreier GmbH und Co KG, sowie Anwaltskanzlei Slotta und Versicherungsagentur Mrohs und Holle.

Das Turnier begann am Donnerstag mit der Kategorie E. Sieger wurde Kay Uwe Wernecke aus Wusterwitz. Der Doppeltitel ging an Eichmann/Brauer vom Möringer SV.

Am Freitag waren die Kategorien D und C am Start, wobei hier in zwei Hallen agiert wurde. Neben der Sporthalle des Winckelmanngymnasiums, standen noch die Räumlichkeiten der Stadtseehalle zur Verfügung. Und es wurde eine lange Nacht. Die Letzten verließen Samstagfrüh um 3 Uhr die Halle.

Schwieger gewinnt im Doppel

In beiden Kategorien waren ehemalige Akteure aus Stendal mit vorn. Einer davon war Marco Schwieger, der jetzt für Laudenbach startet. Er besiegte Pierre Wunstorf vom TSC Berlin mit 3:2. Der Berliner belohnte sich mit Teamkammerad Stolzenberg mit Platz eins im Doppel. Hier wurde Schwieger mit Nicolai (TTC Lok Stendal) Zweiter. Einen starken dritten Rang holten Grabert/Eichmann (Möringen).

Mit Siepel (TSC Berlin) holte in der Kategorie C der ehemalige Stendaler Andeas Lepel, jetzt Wilhelmshafen, Platz eins. Erster im Einzel wurde Paul (TSC Berlin).

Pech hatte zweimal in der Kategorie B der ehemalige Stendaler Matthias Giesecke im Einzel gegen Voigt (TSC Berlin) und im Doppel mit Ulrich Obst gab es jeweils knappe 2:3-Niederlagen. Im Doppel unterlagen sie Burkhardt/Bratvogel, einem Damendoppel vom TSC Berlin.

Schließlich gab es die Kategorie A. Hier stand Jens Köhler von Börde Magdeburg oben auf dem Siegerpodest. Stefan Bindemann (Tangermünde) hatte ihm alles abverlangt, unterlag aber 1:3. Mit Wallborn (Altenweddingen) musste sich Köhler im Doppel geschlagen geben. Hier hießen die Sieger mit 3:2 Lopez/Futh von Medizin Magdeburg.

Nachwuchs hat noch Potenzial

Nicht zufrieden war Wolfgang Malgin mit der Beteilung beim Nachwuchs am Sonntag. Nur insgesamt 21 Jungen und Mädchen nahmen teil. Es fehlten gänzlich Teilnehmer aus Tangermünde, Bismark und Rochau. Kleine Lichtblicke dagegen sind in Arendsee sowie in Premnitz zu verzeichnen, die kurzfristig Spieler meldeten.

„Gemeinsam muss in allen Vereinen unbedingt in die Jugendarbeit investiert werden“ mahnte Wolfgang Malgin an.

Die meisten Erfolge beim Turnier in Stendal heimste schließlich der SV Mahlwinkel ein. Weitere erste Plätze gingen noch an den Gastgeber sowie an die SG Post Stendal.

Insgesamt hat der TTC Lok Altmark Stendal für vier tolle Tage rund um den Tischtennissport gesorgt. Und die Verantwortlichen freuen sich schon auf die nächste Auflage im kommenden Jahr.