Stendal l Dicht auf den Fersen folgte die KSG Berkau. Beide Mannschaften steigen auf und sehen sich wahrscheinlich auch in der nächsten Spielzeit.

ZSG-Reserve in der Saison makellos

In der vorläufigen Staffeleinteilung wurden die Vertretungen in der 1. Kreisklasse Staffel A eingegliedert. Seehausen II und Berkau haben die Liga klar dominiert. Die weiteren Mannschaften waren schon zum Abbruch klar distanziert. Die Wischestädter gewannen alle Begegnungen in der Hinrunde, dies auch fast immer sehr eindeutig. Lediglich am letzten Spieltag wurde es im Spitzenspiel gegen Berkau eng. Doch das knappe 8:6 wurde auch sicher eingetütet.

Im zweiten Match der Rückrunde gab es dann aber den einzigen Punktverlust für Seehausen II. Beim SV Rochau III wurde nach wechselhaftem Spiel noch ein 7:7 gerettet. Die restlichen Partien waren dann schon wieder eindeutige Geschichten. Die ZSG gab höchstens drei Matches ab.

Berkauer Erfolgsserie endet im Topspiel

Als hartnäckiger Verfolger erwies sich die KSG Berkau. Bis zum letzten Spieltag der Hinrunde siegte die KSG auch in allen Spielen. Gegen den Tabellenführer verließen die Berkauer schließlich erstmals die Platte als Verlierer.

Die Niederlage warf die Kaufmann und Co. aber nicht um und in der Rückrunde wurden weiter die Punkte fleißig gesammelt. Kurz vor dem Saisonabbbruch gab es dann aber einen überraschenden Ausrutscher. Gegen den Tabellenvorletzten Aufbau Stendal II reichte es nur zu einem 7:7. Nach einem 0:3-Zwischenstand drohte sogar eine Niederlage, die gerade noch abgewendet wurde. Trotzdem sind die Berkauer mit der Spielzeit mehr als zufrieden. „Die Serie war top. Wir haben den Aufstieg geschafft. Durch den Abbruch konnten wir Seehausen II mit einem eventuellen Erfolg am letzten Spieltag nicht mehr vom ersten Platz verdrängen“, so Berkaus Spitzenspieler Jens Kaufmann.

Hinter dem Spitzenduo folgte ein breites Mittelfeld. Den Bronzeplatz fuhr letztlich der SV Rochau III ein. Der SVR war die einzige Vertretung, die Spitzenreiter Seehausen II richtig ärgerte und einen Punkt abluchste. Den Rochauern fehlte aber letztlich etwas Stabilität, um den führenden Mannschaften auf den Fersen zu bleiben oder gar richtig Paroli zu bieten.

Tabellenmittelfeld breit gefächert

Hinter Rochau III folgten Goldbeck II und Eichstedt II. Die Blau-gelbe Reserve musste sich nur wegen zwei Minuszählern mehr auf dem Konto geschlagen geben. Ausgeglichen schloss Eichstedt II diese Spielzeit ab.

Als solide kann das Tischtennisjahr für den SV Schorstedt II bezeichnet werden. Das Team kam nie in ernste Abstiegsgefahr. Auch der TTF Stendal II hielt sich vom gefährlichen letzten Platz immer fern und wurde schließlich siebenter.

SV Mahlwinkel V ohne Chance

Im Tabellenkeller war die Entscheidung auch recht eindeutig. Der achte Rossau II hatte auch ein ordentliches Polster zur Gefahrenzone. Retten konnte sich auch die Mannschaft Aufbau Stendal II, die mit dem 7:7 gegen Aufsteiger Berkau überraschte. Schließlich ging die rote Laterne an den SV Mahlwinkel V. Den Spielern aus der Börde gelang nicht ein einziger Erfolg. Zwei Punkte gab es nur am grünen Tisch auf Grund einer falschen Aufstellung des Rossauer SV II.

In der nächsten Spielzeit wird es die Mannschaft SV Mahlwinkel V auch nicht mehr geben. Das Team wurde vom Spielbetrieb zurückgezogen.

Plack bester Einzelspieler

Eine überragende Spielzeit hat Seehausens Oliver Plack hingelegt. Er hat sämtliche Einzelspiele gewonnen. Für den ersten Verfolger Jens Kaufmann, der auch nur drei Niederlagen kassierte, zwei davon im Spitzenspiel gegen Seehausen II, ist die Bilanz ebenfalls als sehr gut zu bezeichnen. Schließlich ragt Johannes Petereit vom SV Schorstedt II mit 32 Erfolgen und nur einer Niederlage noch heraus. Im Doppel blieben mehrere Paarungen ungeschlagen. Die Rangliste wird von Johannes Petereit/Paula Heidenreich vom SV Schorstedt II sowie von Jens Scholz und Harald Heinrichs (Seehausen II) angeführt.