Wulferstedt (sgr) l Germania Wulferstedt empfängt am zweiten Heimspieltag in Folge den alten Rivalen vom Wolfsberg. Der SV Westerhausen ging ursprünglich als einer der Staffelfavoriten ins Rennen und hat sich nach dem überraschend mäßigen Saisonstart von der Bescheidenheit rein gewaschen, ist inzwischen gut rehabilitiert.

Die Mannschaft um ihren Toptorjäger Friedrich Reitzig, der schon 24 Mal ins Schwarze traf und auf dem Weg zur Torjägerkanone ist, hat sich mit 27 Punkten immerhin schon ins Tabellenmittelfeld auf Platz neun vorgearbeitet. Die Spielweise der Gäste liegt den Wulferstedtern. Pressesprecher Stefan Grimbach ergänzt aber: "Gegen Westerhausen wird den Zuschauern immer spannender Fußball geboten. Ganz oft sehen wir dabei richtig gut aus, aber die Ausbeute entspricht in meist überraschenden Ergebnissen nicht immer unseren Vorstellungen. Das Hinspiel war Paradebeispiel: Wir kontrollierten das Spiel, bekamen innerhalb 18 Minuten drei Tore eingeschenkt und verloren 1:4."

Zuhause sollen jedoch Punkte festgehalten werden, zumal Wulferstedt die Durchschlagskraft gegenüber des Langeln-Spiels erhöhen möchte. Das Trainerteam: "Wir müssen sehr diszipliniert auftreten. Die Mannschaft arbeitet gut und muss sich einfach mal selbst belohnen. Unsere Jungs werden alles dafür geben, die drei Punkte zu holen." Philipp Charwat plagte sich mit einem Magen-Darm-Infekt herum. Robert Jäger ist durch eine Zerrung angeschlagen. Ansonsten steht der Kader bereit. Anpfiff ist heute um 15 Uhr.

Schiedsrichter: Michael Bode, Frank Geßner, Uwe-Maximilian Hein