Seehausen l Der SV Seehausen erwartet am Sonnabend um 15 Uhr den SV Darlingerode/Drübeck zum Heimspiel.

Nur 85 Minuten Fußball gespielt

85 Minuten Fußball „für nichts“ stecken den Seehäusern noch vom Mittwoch in den Beinen. Zwar bekommen sie durch den Abbruch der Begegnung, in der Schwanebeck 2:1 führte, nochmal die Chance, Punkte einzufahren, doch dafür steht jetzt ein weiterer Termin (18. April) im ohnehin vollen Kalender.

„Das Gewitter war schon die ganze Zeit in der Nähe. Erst als es dann richtig über uns stand, hat der Schiedsrichter abgebrochen. Als wir vom Feld gegangen sind, bin ich trotzdem noch fest davon ausgegangen, dass wir wieder raus gehen und die letzten paar Minuten zu Ende spielen werden. Als es dafür dann zu dunkel war, dachte ich, dass das Spiel dann 2:1 gewertet wird. Staffelleiter Daniel Schlüter hat mir dann aber, als ich ihn angerufen habe, gesagt, dass er es schon neu angesetzt hat“, berichtet SVS-Coach Patrick Horn von den Geschehnissen am Mittwoch.

Für Schwanebeck dumm gelaufen

Für die Schwanebecker, die im Abstiegskampf stecken und die drei Punkte gut gebrauchen könnten, ist das natürlich eine kleine Katastrophe. „Mich haben aber natürlich auch gleich andere Vereine angesprochen, die selbst um den Klassenerhalt kämpfen, und gefragt, was wir nun machen. Es ist ja nicht so, als ob wir den Abbruch gewollt hätten! Für Schwanebeck ist das äußerst dumm gelaufen. Aber nun müssen wir uns das ans Bein binden und die Neuansetzung akzeptieren. Wir werden erneut antreten, auch wenn die Belastung hoch ist“, erklärt Horn, dessen Team nun im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage werden kann.

Auch der Gegner muss als Tabellenvierzehnter noch um den Klassenerhalt bangen. „Nachdem wir ja nun eigentlich die letzten beiden Spiele gegen Wernigerode und Schwanebeck praktisch verloren haben, hoffen wir auf einen Heimsieg. Wir waren in beiden Partien feldüberlegen, haben nur das Tor nicht getroffen. Zusammen gab es acht Mal Aluminium für uns. Ich hoffe einfach, dass wir jetzt endlich mal Glück haben und wieder treffen, denn die Punkte sollen zuhause bleiben“, fordert der Seehäuser Trainer. Ihm fehlen die Spieler Peschek, Wischeropp, Günther, Trautwein, Gerlach, Marschke und Niclas Müller. Maik Müller wird wieder zum Kader stoßen.