Mit einem Doppeleinsatz haben die beiden Sorgenkinder in puncto Nachholspielen, der Harsleber SV Germania und TuS Elbingerode, ihr Mammutprogramm in der Harzoberliga zumindest um eine Partie reduziert. Die Ausbeute war für beide Mannschaften sehr unterschiedlich.

Wernigerode l Während der Harsleber SV mit vier Punkten den siebten Tabellenplatz eroberte und den Kontakt zur Spitzengruppe herstellte, gerieten die Elbingeröder durch die klare Heimniederlage gegen Derenburg noch tiefer im Abstiegsstrudel.

TuS Elbingerode - Eintracht Derenburg 0:3 (0:1). Die etwa 60 Zuschauer bekamen über die gesamten 90 Minuten hinweg ein Spiel ohne große Höhepunkte und Strafraumszenen geboten. Zum Spieler des Tages avancierte Derenburgs Routinier Marcel Hinze, der die Eintracht mit drei Treffern praktisch im Alleingang zum Auswärtssieg schoss. Gerade acht Minuten waren gespielt, als sich Björn Augustin auf der rechten Seite durchsetzte und präzise in die Mitte flankte. Marcel Hinze schoss das Leder unhaltbar zum 0:1 ein. Die nächste Möglichkeit war auf Seiten der Gastgeber. René Lange hatte in der 16. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss aus Nahdistanz verfehlte das Eintracht-Gehäuse knapp. Danach war bei beiden Teams viel Leerlauf im Getriebe, erst 20 Minuten vor Schluss setzte die Eintracht das nächste Ausrufezeichen. Ein Fernschuss von Markus Bodenstedt verfehlte das Tor knapp. Kurz darauf spielte Bodenstedt Matthias Wintschel frei, der die Chance zum 0:2 ausließ. Nach einem langen Freistoß von Sven Reinhardt ließ TuS-Keeper Benjamin Hille den Ball fallen, Marcel Hinze reagierte am schnellsten und traf zur Vorentscheidung. Auch den Schlusspunkt setzte Marcel Hinze, als er nach einem langen Pass seinen Gegenspieler überlief und den 3:0-Endstand herstellte. Während die Eintracht mit dem zweiten Sieg im zweiten Rückrundenspiel ihren Mittelfeldplatz festigte, fehlen den Elbingerödern aktuell sieben Punkte zum Klassenerhalt.

Torfolge: 0:1, 0:2, 0:3 Marcel Hinze (8., 74., 84.); Schiedsrichter: Dirk Grimke (Harzgerode); Zuschauer: 63.

Harsleber SV Germania - Blau-Weiß Hausneindorf 1:0 (1:0). "Obwohl die Partie vom Freitag der Masnnschaft noch in den Knochen steckte, wollten wir unbedingt gewinnen", so Harslebens Trainer René Otto. Seine Mannschaft setzte die vorgegebene Taktik dann auch sehr gut um, agierte von Beginn an aus einer sicheren Abwehr heraus. Die Blau-Weißen Hausneindorf erspielten sich über die gesamten 90 Minuten hinweg kaum eine hochkarätige Tormöglichkeit. Ganz anders die Gastgeber, die eine ganze Reihe guter Chancen ungenutzt ließen. Den Führungstreffer, der letztlich auch die Partie zu Gunsten der Harsleber entschied, erzielte Candy Winkler bereits in der 19. Spielminute.

Tor: 1:0 Candy Winkler (19.); Schiedsrichter: Hans-Joachim Walter (Elbingerode); Zuschauer: 45.