Wernigerode lPersonell unterbesetzt, aber dennoch schlagkräftig genug, wollen sowohl die Damen der SG Wernigerode/Chemnitz als auch die Bundesliga-Herren der Roten Teufel ihre Pokal-Viertelfinalspiele gewinnen, um damit das Ticket für das Final4 zu lösen.

Beide Teams sind nur einen Sieg vom Final4 2019 entfernt, bei dem sie letzte Saison in Berlin ebenfalls doppelt vertreten waren. Die Qualifikation für das Final4 und damit das Erreichen des Pokal-Halbfinals ist auch das erklärte Ziel der teuflischen Damen und Herren in diesem Jahr.

Teams spielen zeitgleich

Die Teams spielen am Sonnabend zeitgleich: Während die Damen der SG Wernigerode/Chemnitz um 19 Uhr beim USV TU Dresden ran müssen, gastieren die Bundesliga-Herren um 19 Uhr bei Bundesligist DJK Holzbüttgen. Trotz der Niederlagen in den letzten beiden Spielen der 1. Bundesliga schaut Devils-Coach Gary Blume positiv in Richtung Pokal-Viertelfinalspiel: „Wir wollen nach dem Finale letzte Saison unbedingt wieder ins Final4 und werden alles dafür geben, dass dies gelingt. Ich bin überzeugt, dass wir nach den letzten zwei Spielen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Wir haben eine unglaublich gute Mannschaft, von der ich vollends überzeugt bin.“

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Das Bundesliga-Hinspiel konnten die Red Devils zu Saisonbeginn mit 9:4 für sich entscheiden. Demzufolge gehen die Harzer Floorballer auf dem Papier als Favorit in diese Partie. Doch bekanntlich hat der Pokal seine eigenen Gesetze und manchmal kommen auch noch unglückliche Umstände hinzu: Zum einen hat heute die Bundesliga-Reserve (U23) ebenfalls ein Regionalliga-Heimspiel, so dass Coach Gary Blume auf mehrere Spieler verzichten muss.

Kapitän fehlt

Des weiteren wurde Mannschaftskapitän Max Bandrock von einem Magen-Darm-Virus niedergestreckt, Sebastian Mennigke plagen Knieprobleme und auch hinter dem Einsatz von Marius Mildner steht wegen Problemen am Handgelenk noch ein Fragezeichen. Und: Die DJK Holzbüttgen hat sich in dieser Woche mit einem finnischen und einem schwedischen Spieler verstärkt, wobei aber für das Pokalspiel nur der Finne spielberechtigt ist. Die Red Devils erwartet ein heißer Tanz.

Damen erwarten Duell auf Augenhöhe

Für die Damen dürfte das Spiel gegen den USV TU Dresden ein Duell auf Augenhöhe werden. Beide Teams sind in der Regionalliga mit je 17 Punkten gleichauf. „Wir wollen den Einzug ins Final4 schaffen. Etwas ungewohnt ist für uns die späte Anstoßzeit“, so Co-Trainerin Julia Pradel.