Wernigerode l Die Damen siegten vor heimischer Kulisse gegen Bremen, die Herren zogen mit einem 19:1-Erfolg in die nächste Runde ein.

Die Red Devils haben sowohl mit den Damen als auch den Bundesliga-Herren den Sprung ins Pokal-Viertelfinale geschafft. Die Damen setzten sich mit der SG Wernigerode/Chemnitz vor heimischer Kulisse mit 10:4 gegen den TV Eiche Horn Bremen durch und treffen nun in der nächsten Pokalrunde auf den USV TU Dresden. Die teuflischen Herren gastierten bei der TSG Erlensee (Regionalliga) und kehrten mit einem klaren Sieg in die Heimat zurück. Im Viertelfinale müssen die Harzer Floorballer nun im Erstliga-Duell gegen DJK Holzbüttgen ran. Das Pokal-Viertelfinale wird am Wochenende des 12./13. Januar 2019 ausgespielt.

Damen erwischen Start nach Maß

Im Pokal-Heimspiel erwischte die SG Wernigerode/Chemnitz einen Start nach Maß: Anouk Wolf traf nach 101 Sekunden zur 1:0-Führung und bis zur fünften Spielminute bauten Julia Diesener, Pauline Wolf und Sina Bothe die Führung auf 4:0 aus. Nach zwei Toren der Gäste legte Marie Suske kurz vor der ersten Pause zum 5:2 nach.

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Zu Beginn des zweiten Drittels geriet der Spielfluss der Devils ein wenig ins Stocken, so dass Bremen zwischenzeitlich auf 5:3 verkürzen konnte. Erst gegen Ende des zweiten Durchgangs erzielte Johannes Busse das 6:3, was scheinbar den Knoten platzen ließ.

Mit Beginn des Schlussdrittels fand die SG Wernigerode/Chemnitz wieder besser ins Spiel und erhöhte dank Toren von Luisa Diesener, Aline Seifert, Janika Willingmann und Jara Zilling auf 10:3. Kurz vor Ende der Partie legten die Gäste nochmal nach, doch das Ticket für das Viertelfinale konnten die Bremer den teuflischen Damen nicht mehr entreißen.

Diesener mit Leistung zufrieden

„Wir haben in den ersten Minuten sehr gut ins Spiel gefunden, haben dann allerdings stark nachgelassen und uns insbesondere im zweiten Drittel zu stark an das gegnerische Spiel angepasst. Am Ende sind wir trotzdem sehr glücklich über den Sieg und wollen nun unbedingt ins Final4 einziehen. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen wir im Viertelfinale eine große Schippe drauflegen und wieder zu unserem Spiel zurückfinden“, so Luisa Diesener.

Die Bundesliga-Herren der Red Devils mussten zu ihrem Pokal-Achtelfinalspiel ins knapp 350 Kilometer entfernte Erlensee (bei Frankfurt am Main) reisen. Die Rollen waren bereits vor dem Duell klar verteilt. Die gastgebende TSG Erlensee, in der Regionalliga West und damit zwei Spielklassen niedriger aktiv, hoffte auf eine Pokalsensation, doch dieser Traum war spätestens im Verlauf des zweiten Drittels geplatzt.

Herren gewinnen deutlich

Im ersten Durchgang hielt das Team aus Hessen aber noch gut mit: Nach 20 gespielten Minuten stand gerade mal eine knappe 2:0-Führung für die Harzer Floorballer auf der Anzeigetafel. Doch im zweiten Drittel trafen die Red Devils neun Mal und lagen damit nach 40 Minuten mit 11:0 in Führung. Im Schlussabschnitt erzielten die Wernigeröder weitere acht Treffer, aber auch die Gastgeber durften knapp neun Minuten vor Spielende ihr Tor bejubeln. Am Ende stand für die Red Devils ein klarer 19:1-Erfolg und damit der Einzug ins Viertelfinale zu Buche.