Chemnitz l Die Harzer Floorballer festigten durch diesen Erfolg den dritten Tabellenplatz in der 1. Bundesliga. Nach Abschluss der Hinrunde steht nun für die höchste deutsche Spielklasse eine fünfwöchige Spielpause an, bevor die Roten Teufel am 23. Dezember nochmal beim VfL Red Hocks Kaufering ran müssen. In dieser Pause findet vom 1. bis 9. Dezember die Weltmeisterschaft im tschechischen Prag statt, bei der mit Ramon Ibold ein Spieler der Red Devils für Deutschland auflaufen wird.

Spielfluss gehemmt

Doch zunächst gilt es, das Spiel gegen Chemnitz aufzuarbeiten, in dem nicht alles nach Plan lief. „Das Spiel war leider von vielen Unterbrechungen und für beide Seiten unberechtigten Strafen geprägt, wodurch es sehr schwierig war, einen vernünftigen Spielfluss hinzubekommen. Am Ende haben wir aber gezeigt, dass wir das bessere Team sind, auch wenn das Spiel mit mehr Konzentration spielerisch hätte besser laufen können“, so Devils-Coach Gary Blume.

Nach dem ersten Drittel und Toren von Samuli Granlund (2) und Miro Kortelainen lagen die Wernigeröder knapp mit 3:2 in Führung. Im zweiten Durchgang fanden die Red Devils deutlich besser ins Spiel und legten mit Treffern von Henry Isoksela, Ramon Ibold, Samuli Granlund und Andris Blumbahs zum 7:2 nach, was letztlich schon eine kleine Vorentscheidung war.

Knapp vier Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Vojta Krupicka auf 8:2, gefolgt von zwei Treffern der Gastgeber. Im weiteren Verlauf des Schlussabschnitts bauten Max Bandrock, Henry Isoksela, Vojta Krupicka und Topscorer Samuli Granlund die Führung weiter aus, somit fielen zwei weitere Tore der Floor Fighters Chemnitz nicht ins Gewicht.

Anschluss in der Tabelle gehalten

Schließlich kehrten die Red Devils mit drei Punkten im Gepäck in die Heimat zurück und behalten damit weiterhin Anschluss zum ebenfalls siegreichen Spitzenduo UHC Weißenfels und MFBC Leipzig. Da der TV Lilienthal an diesem Spieltag im Duell beim VfL Red Hocks Kaufering einen Punkt liegen ließ, vergrößerte sich der Vorsprung der Red Devils auf den Verfolger auf fünf Punkte. Aus diesem Grund ist bereits vor dem letzten Bundesliga-Spiel in diesem Jahr gegen Kaufering klar, dass die Wernige­röder das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel auf dem dritten Platz begehen werden.

Statistik

Red Devils Wernigerode: Ecklebe, Blume - Bothe, Krupicka, Blumbahs, Trützschler, Ibold, Bandrock, Mildner, Isoksela, Zilling, Hellmund, Granlund, Kastner, Kortelainen;

Torfolge: 0:1, 0:2 Samuli Granlund (5:19, 8:12), 1:2 Tim Sigmund (10:54), 1:3 Miro Kortelainen (13:15), 2:3 Maximilian Schröder (17:26), 2:4 Henry Isoksela (23:43), 2:5 Ramon Ibold (25:37), 2:6 Samuli Granlund (30:55), 2:7 Andris Blumbahs (34:08), 2:8 Vojta Krupicka (43:58), 3:8 Vincent Bonifacio (45:19), 4:8 Maximilian Schröder (47:02), 4:9 Max Bandrock (50:22), 4:10 Henry Isoksela (51:17), 4:11 Vojta Krupicka (51:59), 5:11 Mathis Ladstätter (52:22), 5:12 Samuli Granlund (55:07), 6:12 Vincent Bonifacio (56:13).