U17-Meisterschaft in Namen & Zahlen

Vorrundengruppe A

STV Sedelsberg - UHC Weißenfels1:5

MFBC Leipzig/Grimma - Donau Floorball Nordheim/Ingolstadt10:3

STV Sedelsberg - MFBC Leipzig/Grim.7:6

UHC Weißenfels - Donau Floorball9:3

UHC Weißenfels - MFBC Leipzig/Grim.9:3

Donau Floorball - STV Sedelsberg4:12

1. UHC Weißenfels 3 23: 7 9

2. STV Sedelsberg 3 20: 15 6

3. MFBC Leipzig/Grimma 3 19: 19 3

4. Donau Floorball 3 10: 31 0

Vorrundengruppe B

TV Eiche Horn Bremen - Red Devils4:21

Dümptener Füchse - VfL RH Kaufering4:3

TV EH Bremen - Dümptener Füchse2:11

Red Devils - VfL Red Hocks Kaufering9:3

Red Devils WR - Dümptener Füchse3:3

Red Hocks Kaufering - TV EH Bremen10:4

1. Red Devils Wernigerode 3 33: 10 7

2. Dümptener Füchse 3 18: 8 7

3. Red Hocks Kaufering 3 16: 17 3

4. TV Eiche Horn Bremen 3 10: 42 0

Halbfinale:

UHC Weißenfels - Dümptener Füchse7:4

STV Sedelsberg - Red Devils Werniger.0:4

Spiel um Platz sieben:

Donau Floorball Nordheim/Ingolstadt -

TV Eiche Horn Bremen4:10

Spiel um Platz 5:

MFBC Leipzig/Grimma -

VfL Red Hocks Kaufering6:5

Spiel um Platz drei:

Dümptener Füchse - STV Sedelsberg4:3

Finale:

UHC Weißenfels - Red Devils Werniger.2:5

Wernigerode l Die U17-Mädchen der Devils gingen als amtierender Deutscher Meister der Jahre 2017 und 2018 ins Turnier. Trotzdem reiste das Team um Trainerin Julia Pradel mit gemischten Gefühlen nach Weißenfels: In der regulären Saison hatten die Wernige­röderinnen gegen die starken Staffelkonkurrenten UHC Weißenfels und MFBC Leipzig/Grimma jeweils eine Partie deutlich verloren. Doch das war zu Saisonbeginn, seither hat sich die Mannschaft spielerisch weiterentwickelt und in der Offensive und Defensive stabilisiert.

In der Gruppenphase am Sonnabend mussten die Devils-Mädels am Vormittag gegen den TV Eiche Horn Bremen ran. In einem einseitigen Spiel hatte das Team von Trainerin Julia Pradel wenig Mühe und verbuchte einen klaren 21:4-Auftaktsieg, der das Torverhältnis gleich ordentlich aufpolierte. Die Schwestern Luisa und Julia Diesener erzielten zusammen gleich 15 Tore: Luisa versenkte erzielte neun Treffer, Julia traf sechsmal und glänzte mit sieben Vorlagen.

Schwestern mit Offensivqualitäten

Auch im zweiten Spiel der Vorrunde gegen den VfL Red Hocks Kaufering (9:3) und im weiteren Turnierverlauf überzeugten die Schwestern mit ihren Offensivqualitäten, so dass die Torjägerkanone schließlich zu den Diesener‘s wanderte: Die 14-jährige Luisa wurde mit 19 Toren und sechs Torvorlagen in fünf Spielen Topscorerin der Deutschen Meisterschaft, gefolgt von ihrer 16-jährigen Schwester Julia, die jeweils elf Toren und Vorlagen beisteuerte.

Der Erfolg der U17-Mädels der Devils kann aber nicht nur an den Diesener-Schwestern festgemacht werden. Vielmehr waren beide Spielerinnen wichtige Schaltstellen in einem perfekt funktionierenden und harmonierenden Team. Torhüterin Anny Ellenberg wuchs von Spiel zu Spiel über sich hinaus und wurde in zwei Partien als „Best Player“ ausgezeichnet. Eines davon war das dritte Gruppenspiel gegen die Dümptener Füchse, das nach 2 x 15 Minuten mit einem 3:3-Unentschieden endete. Der Punkt reichte den Wernige­röderinnen letztlich, um die Vorrunde als Tabellenerster abzuschließen.

Respekt vor dem Gegner

Am zweiten Turniertag traf das Team von Trainerin Julia Pradel im Halbfinale auf den STV Sedelsberg. Mit jeder Menge Respekt vor dem Gegner, einer starken spielerischen Leistung und entsprechendem Einsatz in der Defensive buchten die Harzer Floorballerinnen mit einem 4:0-Sieg das Ticket für das Finale, in dem erwartungsgemäß der UHC Weißenfels als Gegner wartete.

Beide Kontrahenten standen sich auch in den Jahren 2017 und 2018 im Endspiel gegenüber, beide Mal hatten die Red Devils gewonnen. Vor knapp 300 Zuschauern war damit der Druck auf Seiten der Weißenfelserinnen. Die Roten Teufel spielten locker auf und konnten dank drei Toren von Luisa Diesener mit einer 3:1-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Lautstarke Unterstützung

Angeheizt vom Trainergespann Julia Pradel, Laura Sommer und Pauline Wolf sowie einer unbändigen Motivation aller Spielerinnen und der lautstarken Unterstützung der knapp 30 mitgereisten Fans ließen sich die Wernigeröderinnen die Führung nicht mehr nehmen. In der zweiten Hälfte legten Marie Böker und Sina Bothe mit zwei Toren nach, der zweite Treffer der Weißenfelser war somit nur Ergebniskosmetik. Mit einem souveränen 5:2-Sieg machten die U17-Mädchen der Red Devils den dritten Titel in Folge perfekt.

Nach dem Abpfiff kannte die Freude keine Grenzen, Spielerinnen, Trainer sowie die mitgereisten Eltern, Fans und Freunde lagen sich minutenlang in den Armen und brauchten auch einige Zeit, um zu realisieren, welches Kunststück ihnen mit dem Titel-Hattrick gelungen ist.

„Es war ein unglaublich emotionales Wochenende. Das Team hat während der gesamten Deutschen Meisterschaft einen tollen Job gemacht und sich verdient mit dem dritten Deutschen Meistertitel in Folge belohnt. Besonderen Dank möchte ich auch an alle Eltern und Fans richten, die uns lautstark an beiden Tagen unterstützt und damit einen sehr großen Anteil am Titel haben“, so Trainerin Julia Pradel.