Wernigerode l Während sich die größeren Flossenschwimmer beim Weltcup in Italien auf internationaler Ebene präsentierten, wetteiferten die jüngeren Starter beim Kinderpokal in Rostock um Medaillen.

Im Verlauf eines Wochenendes mussten sich die Flossenschwimmer des Tauchclubs Harz gleich in zwei Wettkämpfen bewähren: beim CMAS Worldcup im Finswimming im italienischen Lignano Sabbiadoro und bei den Wettkämpfen um den Kinderpokal in der Hansestadt Rostock.

Die Teilnahme am Worldcup ist für den Wernigeröder Tauchclub schon zur Tradition geworden. Ulrike Becker, David Stadler, Lucas Liebegut, Malte Schüler und Dominique Mäter stellten sich der internationalen Konkurrenz und mit neuen persönlichen Bestzeiten ihre gute Form unter Beweis. Die Platzierungen zeigten, dass sich die Wernigeröder auch international behaupten können. „Wir hoffen, dass wir diese Tradition fortführen können und auch im nächsten Jahr die Chance haben, unser Glück zu probieren“, meinte Dominique Mäter. Unterstützt wurden die fünf Teilnehmer von den Betreuern Hilmar Hoppe, Frederike Dalichow und Birgit Galler.

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In Rostock kämpften am gleichen Wochenende die jüngsten Flossenschwimmer des Tauchclubs Harz um Siege und Platzierungen. Die Mannschaft bestand aus sechs Mädchen und acht Jungen, die im Verlauf der zwei Tage insgesamt 68 Starts verzeichneten. Kampfgeist und Leistungswille sowie intensive Trainingsvorbereitung aller Teilnehmer führte auch bei den jüngeren Flossenschwimmern zu neuen persönlichen Bestzeiten und vorderen Platzierungen. Höhepunkt waren die Staffelwettkämpfe über 4 x 100 Meter, mit großem Teamgeist und einer starken kämpferischen Leistung wurde der dritte Platz bei den Jungen und der fünfte Platz bei den Mädchen erzielt.

In den Einzelwettbewerben war Muriel Genausch zum ersten Mal bei einem Wettkampf dabei und platzierte sich in allen Konkurrenzen auf dem Podium. Für Matty Schmidt als jüngsten Teilnehmer galt es Wettkampferfahrung zu sammeln, mit zwei Bronzerängen gelang auch ihm ein super Einstand. Die besten Leistungen erzielten Noah Dalichow, der bei jedem Start Schnellster seiner Altersklasse war, und Nico Lissel, der bis auf einen Wettkampf jeweils auf den zweiten Platz schwamm. Trainer Holger Dalichow lobte seine Mannschaft und bescheinigte jedem Starter sehr gute Leistungen.

Auch Julia Schäfer erreichte auf jeder Strecke neue Rekordzeiten, Toni Maria Schäfer schwamm trotz Trainingsrückstand an ihre Bestleistungen heran. Karolin Fiedler beendete ihre Wettkämpfe jeweils als Zweitplatzierte, Sophie von Gynz-Rekowski erzielte in ihrem zweiten Wettkampf als Flossenschwimmerin tolle neue Bestzeiten. Auch Louis Mäter und Kevin Fiedler unterboten ihre persönliche Rekorde. Louis von Gynz-Rekowski lieferte sich mit Teamgefährte Noah Dalichow spannende Kopf-an-Kopf-Rennen, unter den neuen persönlichen Rekordenragte vor allem die hervorragende Zeit auf der 400 m-Strecke heraus. Jan Henrik Hass, der schon mit dem Flossenschwimmen aufhören wollte, erzielte seit den Berliner Meisterschaften im Januar bei jedem Start neue Bestzeiten und verkürzte den Abstand zu den Besten des Jahrgangs stetig.

Nicht nur sportlich war es ein gelungener Ausflug nach Rostock, das Quartier in der Jugendherberge Warnemünde bot den Mädchen und Jungen die Möglichkeit, einen Blick auf die Ostsee zu werfen. In gut zwei Wochen wird die Mannschaft des Tauchclubs Harz erneut nach Rostock reisen, vom 28. bis 30. April finden hier die Deutschen Jugendmeisterschaften statt.

Abschließend richtet der TC Harz ein Dankeschön an die ehrenamtlichen Trainer, Betreuer, Kampfrichter und Organisatoren und an das Auto­haus Wernigerode für die Bereitstellung der Busse.