Wernigerode l Zu Gast wird eines der drei Spitzenteams der Verbandsliga Ost sein, die Halle Falken. Bis letztes Wochenende waren die Falken noch Spitzenreiter der Liga. Doch dann verloren die Saalestädter ihr letztes Heimspiel gegen die Berlin Bullets - die ihrerseits vor zwei Wochen von den Mountain Tigers besiegt wurden - und mussten den „Platz an der Sonne“ an die Vorpommern Vandals abgeben.

Wernigerode möchte Revanche

Anfang der Saison mussten sich die Tigers bei den Halle Falken mit 6:17 geschlagen geben. Und dafür wollen sich die Wernigeröder revanchieren. Mit dem Schwung der beiden zuletzt gewonnenen Spiele sollte dies auch möglich sein. Wenn die Tigers diesmal von Anfang an hellwach sind und nicht erst in der zweiten Halbzeit aufwachen, sollte nach Siegen gegen die Vorpommern Vandals und Berlin Bullets auch gegen das dritte Topteam der Liga ein Erfolgserlebnis machbar sein. Und das wäre auch dringend nötig, droht den Tigers doch noch der letzte Tabellenplatz und damit verbunden der mögliche Abstieg in die 6. Liga.

Bei einem Sieg würden die Mountain Tigers den vierten Tabellenplatz halten. Die Mitkonkurrenten um den letzten Tabellenplatz, die Radebeul Suburbian Foxes und die Eberswalde Warriors, müssen noch zwei Spiele austragen – und das in Hin- und Rückspiel gegeneinander. Endet die Partie der Tigers mit einem Unentschieden, kommt es darauf an, wie die Spiele der Foxes und Warriors ausgehen. Die Tigers hätten dann acht Punkte auf ihrem Konto und den Vorteil gegenüber den Warriors, das sie im direkten Vergleich die Nase vorn haben. Sollten die Foxes ein Spiel gewinnen und das zweite Spiel geht unentschieden aus, reicht es für die Tigers auch noch.

Niederlage hätte Folgen

Erst bei einer Niederlage gegen Halle müssen die Tigers zittern. Gewinnen die Warriors und die Foxes jeweils ein Spiel, würden die Harzer auf den letzten Platz abrutschen. Bei Punktgleichheit mit den Foxes würde Kontrahent aus Radebeul im direkten Vergleich vorn liegen, die Warriors hätten einen Zähler mehr auf dem Konto. Gewinnt einer der beiden Kontrahenten beide Spiele, würde es für die Tigers trotz einer Niederlage im letzten Saisonspiel zu Platz fünf reichen.

Die Bergtiger haben in den letzten eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Und mit der Unterstützung der Fans, die sicher ihr Team wieder lautstark unterstützen werden, wollen die Mannen um Coach Silvio Feuerstacke allen Reichenbeispielen aus dem Wege gehen. Wie gewohnt, wird bei den Heimspielen im Sportzentrum Gießerweg für jung und alt wieder einiges geboten. Kick-Off im „Tigerdom“ ist um 15 Uhr.