Blankenburg l Dank der tollen Unterstützung der Wirtschaft und Politik und Institutionen erhielt der Platz nach über 20 Jahren den dringend nötigen neuen Belag.

Verein bedankt sich bei Unterstützern

„Es war vor ziemlich genau zwei Jahren“, erinnert sich Vereinschef Holger Löffelmann, „als mich Hans-Heinrich Haase-Fricke und Henning Rühe am Rand der Übergabe der Trainerlizenzen mit den Worten ,Die Eigenbeteiligung von 35.000 bis 40.000 Euro überlasse mal uns‘ ermutigt haben, das Projekt anzugehen. In nur einer Woche haben es Jörg Augustin und sein Team in der Geschäftsstelle des KSB Harz geschafft, alle Anträge auszufüllen“, berichtete Löffelmann den zahlreichen Gästen im Rahmen der feierlichen Einweihung.

In Rekordzeit wäre der Bau schon Ende 2018 möglich gewesen, der Winter verzögerte die Fertigstellung. Im Juli wurde der Platz abgenommen, mit der feierlichen Einweihung bedankte sich der Verein nun am Freitag beim Land Sachsen-Anhalt, dem Landkreis Harz, der Stadt Blankenburg, den Sponsoren und natürlich den Helfern für die Unterstützung.

Bilder

„Jede Menge Dankbarkeit“, verspürte Schatzmeister Lutz Hagner, der zusammen mit Holger Löffelmann den wichtigsten Unterstützern ein eingerahmtes Stück Kunstrasen als Präsent überreichte.

Grußwort vom Innenminister

Holger Stahlknecht, Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, sah die finanziellen Mittel „nicht nur in den Verein, sondern auch in die Heimat investiert“. Hans-Heinrich Haase-Fricke sprach er „mit seinem Gefühl zu Menschen und seiner Bodenständigkeit“ ein besonderes Dankeschön aus. Der Vorstandssprecher der Harzer Volksbank freute sich in erster Linie für die vielen Kinder und Jugendlichen im Verein. „Es gibt nichts Schöneres, als dem Nachwuchs bei Training und Spielen zuzusehen. Vielleicht wird die ohnehin schon gute Jugendarbeit des Vereins dadurch noch mehr belebt“, so Haase-Fricke. Ein Beispiel dafür bekam er gleich im Anschluss, als nach seinem offiziellen Anpfiff alle Nachwuchsteams in einem gemeinsamen Training für reichlich Trubel auf dem neuen Kunstrasen sorgten.

Henning Rühe freute sich, dass „auch der DFB-Trainingsstützpunkt von den top Bedingungen profitiert“. Als einer der Mitinitiatoren des Projektes fühlte sich der KSB-Präsident an erfolgreiche DDR-Liga-Zeiten der BSG Stahl erinnert, an die der Blankenburger Fußball vielleicht anküpfen kann.

Bürgermeister Heiko Breithaupt bedankte sich noch einmal bei allen Sponsoren, allen voran den Stadtwerken und dem Technischen Eigenbetrieb der Stadt Blankenburg. „In kurzer Zeit wurde unheimlich viel bewegt, hierfür waren jeder einzelne Euro und jede investierte Stunde Zeit wichtig!“