Wernigerode l Die Ü50-Oldies von Germania Wernigerode feierten mit dem Gewinn der NOFV-Meisterschaft in Berlin den größten Triumph der seit vielen Jahren überaus erfolgreichen Seniorenfußballer vom Kohlgarten. Nachzutragen ist das Ergebnis der Ü60-Mannschaft von Germania, die bei der Premiere der NOFV-Regionalmeisterschaft in dieser Altersklasse ebenfalls einen ordentlichen Auftritt ablieferte.

Turnieraus in der Gruppenphase

Mit dem Wetter hatten die Ü60-Oldies weniger Glück, bei zeitweise strömendem Regen spielten die acht qualifizierten Teams aus den sechs Bundesländern des Nord-Ostdeutschen Fußballverbandes ihren Regionalmeister aus. Für das Team von Germania Wernigerode, dass sich zwei Wochen zuvor den Landesmeistertitel und damit die Teilnahme an der NOFV-Regionalmeisterschaft für 2021 gesichert hatte, ging es zum Auftakt der Vorrunde gegen den sächsischen Vertreter SpVgg Knappensee. Trotz Feldvorteilen und guter Chancen führten zwei Gegentore zum Ende jeder Halbzeit zu einer 0:2-Niederlage.

Damit standen die Harzer schon im zweiten Spiel gegen den Berliner Meister, TSV Mariendorf 1897, unter Zugzwang.Mit einer engagierten Leistung bot die Germania gut dem späteren Finalisten gut Paroli, vergab aber beim Stand von 0:1 zwei gute Chancen zum Ausgleich. Kurz vor Schluss machten die Hauptstädter mit dem zweiten Treffer alles klar.

Bei sintflutartigen Regenfällen, wie schon im Spiel gegen Mariendorf, ging es gegen die SG Rauen 1951 um einen guten Abschluss der Vorrunde – und der gelang mit einem 3:1-Sieg und Platz drei in der Gruppe.

Mit dem diesmal als Stürmer aufgebotenen Reinhard Bilsing lief das Angriffsspiel etwas flüssiger. Bilsing war es auch, der die Harzer mit einem Doppelschlag in der vierten und achten Minute in Führung schoss. Dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer ließ der stark spielende Dietmar Ristau das 3:1 folgen, bei einem Schuss an die Lattenunterkante hätte der Sieg sogar höher ausfallen können.

Niederlage im Spiel um Platz fünf

Im Neunmeterschießen um Platz fünf unterlagen die Wernigeröder der BSG Stahl Riesa mit 3:4, Dietmar Ristau, Lorenz Kunze und Detlef Kaczmarek hatten für Germania verwandelt.

„Bei besserer Chancenverwertung. besonders im Spiel gegen die SpVgg Knappensee, wäre der Einzug ins Halbfinale durchaus möglich gewesen“, lautete das ablschießende Fazit von Mannschaftsleiter Hans-Joachim Hembs.

Statistik

Germania Wernigerode: Wiegel - Kühne, Schwindt, F. Strathausen, Kunze, Sonnek, Ristau (1), Kaczmarek, Müller, Dahrmann, Bilsing (2);

Trainer: Bernd Kühn; Betreuer: Peter Zwenzner, Norbert Sonsalla; Mannschaftsleiter: Hans-Joachim Hembs.