Wernigerode l Am morgigen Sonnabend um 14 Uhr erwartet der FC Einheit Wernigerode die SG Rot-Weiß Thalheim zum Punktspiel am heimischen Mannsberg. Und es wird Zeit für die Hasseröder, auch zu Hause mal einen Sieg einzufahren. „Ich hoffe, das wir viel Selbstvertrauen aus dem Derbysieg mitnehmen und nun endlich auch auf heimischem Platz den Bock umstoßen“, meinte Trainer Marko Fiedler nach dem Westerhausen-Spiel. Der letzte Heimsieg gegen Blau-Weiß Dölau liegt über sechs Wochen zurück, wurde ebenso wie der „Dreier“ gegen den 1. FC Bitterfeld-Wolfen noch im Sportforum eingefahren.

„Am Mannsberg sind wir trotz guter Leistungen noch sieglos. Nach dem deutlichen Sieg in der Vorwoche gegen Westerhausen wollen wir natürlich den Schwung mitnehmen. Das Spiel gegen die Thalheimer ist ein ganz wichtiges, gerade gegen die Teams, die momentan in der Tabelle hinter uns stehen, müssen wir unsere Punkte sammeln“, so Jens Strutz-Voigtländer, Mannschaftsleiter des FC Einheit Wernigerode. Die SG Rot-Weiß Thalheim rangiert aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, hat lediglich drei Punkte vom Heimsieg gegen Fortuna Magdeburg zu Buche stehen. „Das hätte keiner vor der Saison so vermutet. Auch ein vorzeitiger Trainerwechsel brachte noch nicht den gewünschten Erfolg“, so Strutz-Voigtländer. Dabei fehlte den Thalheimern auch das nötige Quäntchen Glück, fünf der letzten sechs Niederlagen kassierte die SG Rot-Weiß mit einem Tor Unterschied.

Abschlusstraining entscheidet über Personal

„Wir werden aber weiterhin nur auf uns schauen. Was die Mannschaft zu leisten im Stande ist, hat das Spiel in Westerhausen gezeigt. Das ist eine schöne Momentaufnahme, aber am Samstag gilt es einen Dreier einzufahren. Damit hätten wir die Möglichkeit, uns vor dem spielfreien Wochenende ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen zu schaffen “, ergänzt Jens Strutz-Voigtländer.

Personell entscheidet wie immer das Abschlusstraining, wer im Kader für das Thalheim-Spiel steht. Vereinzelte Spieler sind angeschlagen, aber es wird keine gravierenden Änderungen zur Vorwoche geben. Kapitän Andy Wipperling-Brendle dürfte damit ebenso fehlen wie Mateusz Rogacki.