Wernigerode l Der 21. Spieltag steht am Wochenende in der Nordstaffel der Landesliga auf dem Programm. Für zwei Teams aus dem Harzkreis stehen Heimspiele an.

Am Sonnabend erwartet der FC Einheit Wernigerode den Burger BC. Die Gäste um Trainer Marcel Probst stehen praktisch mit dem Rücken zur Wand. Als Tabellenvorletzter hat man schon neun Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Das klingt fast aussichtslos, aber in der Rückrunde der Vorsaison haben die Burger gezeigt, zu was sie in der Lage sind.

Es müssen drei Punkte her

„Für uns gilt gleiches schon wie in der letzten Woche. Es müssen unbedingt drei Punkte her, um den Anschluss an die Spitze zu wahren. Einfach wird das nicht, denn die Gäste werden sicherlich sehr tief stehen, um so lange wie möglich die Null zu halten. Es wird auf die Kreativität in unseren Reihen ankommen, um das Bollwerk auseinander zu reißen“, schaute Teamleiter Jens Strutz-Voigtländer voraus.

Personell kehrt beim Vierten der Landesliga Nord der in der Vorwoche gesperrte Nick Schmidt wieder ins Team zurück. Der BBC ist für ihn so etwas wie sein Lieblingsgegner, denn schon sieben Mal traf er gegen die Burger. Anpfiff in der Kohlgartenstraße ist um 15 Uhr.

Blütenstädter sind selbstbewusst

Ebenfalls vor eigenem Publikum spielt Aufsteiger Blankenburger FV. Zu Gast ist am Sonnabend um 15 Uhr der gegen den Abstieg spielende VfB Ottersleben. Für die Magdeburger kommt es derzeit auf jeden Punkt an, um die Klasse zu halten. In den letzten drei Punktspielen blieben die Ottersleber ohne Sieg, rutschten zuletzt auf Rang 13 ab. Deutlich selbstbewusster können die Blütenstädter in diese Begegnung gehen. Mit 29 Punkten und Platz acht steht der BFV im sicheren Mittelfeld. Um das Ziel Klassenerhalt vorzeitig klar zu machen, würden dem Team von Trainer André Dzial drei weitere Punkte in die Karten spielen. Das Hinspiel entschieden die Harzer knapp mit 1:0 für sich.

Mit viel Selbstbewusstsein können die Kicker des FSV Grün-Weiß Ilsenburg in den 21. Spieltag gehen. Sie sind morgen bereits ab 14 Uhr zu Gast beim SV Union Heyrothsberge. Das Fußballjahr 2019 haben die Harzer mit zwei deutlichen 3:0-Erfolgen (gegen den MSV Börde und Schwarz-Gelb Bernburg) eröffnet. Ein Blick auf die Bilanz gegen Heyrothsberge macht außerdem klar: Angst brauchen die FSV-Spieler nicht zu haben, denn von den bisherigen sieben Duellen hat Ilsenburg fünf für sich entschieden, einmal siegte Union. Zudem haben die Rand-Magdeburger die letzten drei Punktspiele verloren und mussten so ihre bis dato sehr gute Tabellenposition vorerst aufgeben. Im Duell Neunter gegen Siebenter machen zwar nur zwei Zähler den Unterschied, allerdings hat der FSV Grün-Weiß noch zwei Partien offen.