Wernigerode l Am Sonntag gibt es in der Landesliga Nord das nächste Harzkreis-Derby: In Hasserode stehen sich der FC Einheit Wernigerode und Stahl Thale gegenüber. Grün-Weiß Ilsenburg ist beim SV 09 Staßfurt zu Gast.

Thale noch ohne Punkte

Nachdem Wernigerode den ersten Sieg eingefahren wurde, wollen die Kicker vom Mannsberg jetzt unbedingt nachlegen. Für den FC Einheit Wernigerode geht es im Harzderby gegen Stahl Thale (Sonntag, 14 Uhr). Die Gäste aus der Bodestadt konnten noch keine Punkte in dieser Saison auf der Habenseite verbuchen.

„Deswegen erwarten wir einen sehr tief stehenden Gegner, der erst einmal mehr darauf achtet, Tore zu verhindern“, so Einheit-Coach Alexander Kopp. „Unsere Aufgabe wird es sein, diesen Riegel zu knacken. Ich sehe das aber als positive Aufgabe an. Der Sieg in Förderstedt hat uns positive Energie gegeben und gezeigt, dass wir auch in schwierigen Situationen eng beieinander stehen.“

Wersig wieder im Training

Auch gibt es positive Nachrichten was die Verletzten beim FCE betrifft. Mit Danny Wersig konnte ein wichtiger Baustein im Team das Training wieder aufnehmen. Der vor wenigen Tagen verpflichtete Sebastian Stosch arbeitet sich auch gut an das Team heran. Fehlen werden neben den Langzeitverletzten auch Rouven Blecker und Robert Schmidt.

Der FSV Grün-Weiß Ilsenburg ist zu Gast beim Aufsteiger SV 09 Staßfurt (Sonnabend, 15 Uhr). Für Trainerin Melanie Piatkowski und ihr Team stehen die „Wochen der Wahrheit“ an. Neben Staßfurt warten danach Westerhausen, Calbe und Irxleben auf den FSV. „Dann wissen wir, wo wir stehen“, so die Trainerin, „wir arbeiten dabei weiter aufgabenorientiert“.

In Staßfurt punkten

Mit der Zielstellung, in Staßfurt zu punkten, macht sich das Team auf die Reise. Dem Gegner wird hierbei Respekt gezollt, die Trainerin: „Alles ist möglich, positiv wie negativ. Der SV 09 ist kein normaler Aufsteiger, wir erwarten das Team auch am Saisonende im oberen Tabellen- drittel.“ Zum Erfolg will der FSV mit seiner Offensive kommen, „denn da geht bei uns immer was“, so Betreuer Jürgen Schröder. „Wichtig ist, unsere eigene Bude dicht zu kriegen.“

Mitwirken können die gesperrten Akteure. Einer davon, Klaidi Shala, befindet sich aber auf Heimaturlaub, fehlt demnach. Jozef Ulicny ist nach Rot und drei Spielen Sperre im ersten Pflichtspiel gegen Haldensleben jedoch in Staßfurt dabei.

Ansonsten freut man sich auf die Aufgabe. „Die Bedingungen sind gut, es macht Spaß dort Fußball zu spielen“, so Schröder.