Wernigerode l Nach einer schon sicher scheinenden 3:0- bzw. 4:1-Führung gegen Blau-Weiß Dölau mussten die Hasseröder in der Schlussphase noch einmal zittern, fuhren aber mit 4:3 ihren dritten Sieg in Folge ein.

Einheit mit zwei Toren in die Halbzeit

Der FC Einheit hatte bei einer umstrittenen Abseitstor von Cedrik Staat nach zwei Minuten zwar schon früh den Torjubel auf den Lippen, ansonsten war Dölau aber über weite Strecken ebenbürtig. Im weiteren Verlauf bestachen die Hasseröder wie schon in den letzten Wochen mit einer hohen Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Kevin Hildach schloss eine schönen Spielzug über Wersig, Galeza und Brölin von der Strafraumgrenze zum 1:0 ab (24.). Wenig später landete sein fast von der Grundlinie getretener Freistoß am Pfosten (30.). Sechs Minuten vor der Pause war es Cedrik Staat, der nach Flanke von Niclas Eheleben zum 2:0 einköpfte.

Als Niclas Eheleben acht Minuten nach der Pause nach Doppelpass mit Hildach auf 3:0 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch Dölau konterte nur drei Minuten später durch Justin Kreideweiß nach einem Abwehrfehler (56.). Wieder zeigte sich der FC Einheit bei der nächsten Chance eiskalt, Nikita Brölin hob den Ball nach Kopfballverlängerung von Cedrik Staat ins Tor (65.).

Dölau macht es spannend

Jeder im Rund dachte, das Spiel ist gelaufen, doch die Gäste gaben nicht auf. Gegen etwas nachlässige Hasseröder stellten Stefan Horlborg per Flachschuss (78.) und Peter Freund freistehend nach Eckball (80.)den Anschluss zum 4:3 her.

In den verbleibenden zehn Minuten brachte der FC Einheit den Vorsprung abgeklärt über die Zeit, ließ bis auf vereinzelte Standardsituationen wenig zu. „In der letzten Saison hätten wir solch ein Spiel noch verloren“, so das Fazit von Mannschaftsleiter Jens Strutz-Voigtländer. Aber nicht bei dem aktuell tollen Lauf.

Statistik

FC Einheit Wernigerode: Helmstedt - Hess, Wersig, Raue, Galeza (76. Heindorf), Brölin, Farwig, Rentz (67. Rogacki), Hildach, Eheleben, Staat (70. Dannhauer);

Torfolge: 1:0 Kevin Hildach (24.), 2:0 Cedrik Staat (39.), 3:0 Niclas Eheleben (53.), 3:1 Justin Kreideweiß (56.), 4:1 Nikita Brölin (65.), 4:2 Stefan Horlbog (78.), 4:3 Peter Freund (80.);

Schiedsrichter: Hendrik Miekautsch (Leipzig);

Zuschauer: 336.