Gruppeneinteilung für die Finalrunde

Gruppe 1:

SV 56 Timmenrode

SV Eilsdorf 1958

TSV Zilly

Germania Wernigerode II

Gruppe 2:

FSV 1920 Sargstedt

TSV 1912 Deersheim

Nienhagener SV 1977

SV Darlingerode/Drübeck II

Halberstadt l Acht von elf angetretenen Mannschaften der Fußball-Harzliga und -klasse setzten sich am Wochenende in der Zwischenrunde durch und spielen damit am 1. Februar, wiederum in der Sporthalle „Völkerfreundschaft“ in Halberstadt, um den Titel.

Zwischenrunde I

Der Startschuss fiel wie geplant am Vormittag mit den sechs Mannschaften der Zwischenrunde 1. Schon früh kristallisierten sich mit dem Titelverteidiger SV 56  Timmenrode und dem TSV 1912 Deersheim die beiden besten Mannschaften des Turnierfeldes heraus. Die Timmenröder überzeugten mit sehenswertem Kombinationsfußball und dürften in dieser Verfassung ein heißer Kandidat auf den erneuten Titelgewinn sein. Auch die junge Deersheimer Mannschaft gab sich bis auf die knappe 1:2-Niederlage gegen Timmenrode keine Blöße, zu diesem Zeitpunkt war das Ticket für die Zwischenrunde mit drei Siegen bereits gebucht.

Deutlich schwerer tat sich Mitfavorit TSV Zilly 1911, der aktuelle Tabellenführer der Harzliga 1 startete mit zwei Niederlagen ins Turnier. Mit dem Punktgewinn gegen Timmenrode wendete sich das Blatt, das „Endspiel“ um den Zwischenrunden-Einzug entschieden die Zillyer gegen den FSV 1920 Sargstedt II mit 3:2 für sich. Als Gruppenvierter qualfizierte sich die Harzklasse-Mannschaft des Nienhagener SV für die Endrunde. Ein gelungener Start mit zwei Siegen reichte letztlich, auch weil sich die Mitkonkurrenten FSV Sargstedt II und SG Groß Quenstedt/Schwanebeck II beim 2:2 im direkten Aufeinandertreffen gegenseitig die Punkte wegnahmen. Für die Spielgemeinschaft blieb dies der einzige Punktgewinn im Turnier.

Bilder

Erfolgreichster Torschütze in der Zwischenrunde 1 war Lorenz Haker vom SV 56 Timmenrode mit sechs Treffern, gefolgt von Christian Bolle (TSV Zilly) mit fünf Toren und Till-Moritz Wiese vom Nienhagener SV, der viermal einnetzte.

Zwischenrunde II

Zur Zwischenrunde 2 am Nachmittag traten dann nur fünf Teams an, die SG Dankerode sagte kurzfristig wegen Personalmangel ab. Somit schied nur eine Mannschaft aus – und dies war überraschend Eintracht Osterwieck II. Nach starker Vorrunde mit makelloser Bilanz fehlte der Elf aus dem Ratsgarten in knappen Spielen oft das nötige Quentchen Glück, am Ende blieben die Osterwiecker ohne Punktgewinn.

Als souveräner Turniersieger zog der FSV 1920 Sargstedt in die Endrunde ein, nach holprigem Start mit dem 2:2 gegen Germania Wernigerode II gab das Team von Trainer Andreas Amelung keinen Punkt mehr ab. Ein überzeugendes Turnier spielte der SV Eilsdorf 1958, der sich damit als zweite Harzklasse-Mannschaft einen Platz in der Endrunde sicherte. Das Team um Routinier Sven Hahmann musste sich nur den Sargstedtern geschlagen geben und erspielte sich mit drei Siegen den zweiten Gruppenplatz. Auch Germania Wernigerode II, Sieger des Debeka-Hallenpokals 2018, machte mit einem Sieg und zwei Unentschieden frühzeitig die Qualifikation für die Finalrunde perfekt. Vorjahresfinalist SV Darlingerode/Drübeck II erspielte im direkten Duell mit Eintracht Osterwieck II seinen einzigen Sieg im Turnierverlauf, der letztlich für das Weiterkommen reichte.

Erfolgreichste Torschützen der zweiten Zwischenrundengruppe waren Lukas Kohlmeister vom FSV 1920 Sargstedt und Sven Hahmann vom SV Eilsdorf 1958 mit jeweils vier Toren.

Schiedsrichter behalten den Durchblick

Die Partien liefen in beiden Gruppen trotz einiger hitziger Phasen fair ab, die Schiedsrichter Lutz Siebert, Michael Eitz und Diethardt Löchner hatten das Geschehen jederzeit gut im Griff. Für einen Zwischenfall sorgte eine Konfetti-Kanone des lautstarken Nienhagener Anhangs, nach kurzer Verzögerung zur Säuberung des Hallenbodens konnte das Turnier unter der Leitung von Kevin Breiting, Hans-Werner Meves und Frank Kaufhold wieder seinen geplanten Verlauf nehmen. Im Verlauf der beiden Turniere wurde zudem eine Kabinentür eingeschlagen, der Täter konnte aber nicht ermittelt werden.

Abgeschlossen wird der Debeka-Hallenpokal am 1. Februar mit der Finalrunde, schon die beiden Vorrundengruppen (siehe Infokasten) versprechen viel Spannung. Los geht es um 15 Uhr in der Sporthalle „Völkerfreundschaft“.