Wernigerode l Mit erfrischendem Offensivfußball stürmt die junge Mannschaft des FC Einheit Wernigerode derzeit in der Fußball-Verbandsliga vorneweg, ist nach zehn Spielen ungeschlagen. Erfolgreichste Torschützen sind mit Kevin Hildach und Cedrik Staat zwei Neuzgänge, die mit jeweils sieben Treffern gemeinsam auf Platz zwei der Torjägerliste stehen. Mit Niclas Eheleben glänzt ein weiterer Neuzugang mit drei Toren und sieben Vorlagen.

Gute Stimmung in der Mannschaft

„Die Saison ist für uns natürlich überragend gelaufen, umso schmerzhafter ist es, dass wir jetzt pausieren müssen. Ein großer Teil des Erfolgs ist natürlich die Mannschaft, welche als eine riesige Einheit auf dem Platz steht. Das Konzept, die etablierten Spieler mit den neuen zusammenzuführen, ist sehr gut aufgegangen“, berichtet Cedrik Staat. „In der Mannschaft herrscht eine ausnahmslose positive Stimmung. Wenn Fehler passieren, wird jeder wieder motiviert. Bei uns ist es nicht wichtig, wer mal das Spiel entscheidet oder wer mal einen schlechten Tag hat, da die Mannschaft über persönlich Belange gestellt wird. Aber es stimmt auch das ganze Drumherum, der Trainerstab, die Betreuer, der Vorstand und natürlich auch die Fans, bei allen fühlt man sich unglaublich gut aufgehoben. Es ist wie in einer riesigen Familie“, beschreibt der 21-jährige Stürmer den Schlüssel zum Erfolg.

„Für mich persönlich war es der richtige Schritt, nach Wernigerode zu wechseln. Ich kann viel lernen von Spielern, die schon einiges erreicht haben. Und ohne meine Mitspieler hätte ich diese Saison auch nicht so viele Tore schießen können. Da man in jedem Spiel weiß, dass unsere Abwehrspieler wie Danny Wersig, Mika Hess oder Marco Raue, nur um ein paar Namen zu nennen, hinten den Kasten mit einem unserer drei guten Torhütern sauber halten, kann man vorn frei aufspielen“, sieht Cedrik Staat die sichere Defensive als Grundlage.

„Für mich persönlich war es mit den Verletzungen wie eine Achterbahnfahrt in den vergangen zwei Jahren. Meiner Meinung nach, bin ich noch immer nicht bei 100 Prozent angekommen. Aber dank der Unterstützung des ganzen Vereins bin ich der festen Überzeugung, dass ich mich weiterentwickeln kann und der Mannschaft noch mehr helfen kann. Für die Zukunft erhoffe ich mir, dass wir weiterhin so stark zusammen halten, weil das unsere größte Stärke ist“, lobt Cedrik Staat den Teamgeist.