Westerhausen l Gleichzeitig gab der 41-Jährige seinen neuen Verein bekannt, Wagner wird mit Beginn der Saison 2020/21 an der Seitenlinie des Harzer Ligakonkurrenten SV 1890 Westerhausen stehen. Er tritt damit die Nachfolge von Frank Rosenthal an, der seit Sommer 2018 die Verantwortung am Wolfsberg trug.

Dankbarkeit für Rosenthal und Heimlich

„Auch wenn uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen ist, so wollen wir ab Sommer einfach neue Reize setzen”, gibt sich SVW-Abteilungsleiter Dirk Zimmerhäkel überzeugt von diesem Schritt. Mit der Verpflichtung von Marco Wagner endet nach zwei Jahren die Arbeit von Frank Rosenthal und Chris Heimlich. Aber nicht ohne ein großes Dankeschön, wie der Abteilungsleiter betont: „Wir danken natürlich Frank und Chris für die gute Arbeit in den letzten zwei Jahren, mit dem Ergebnis, dass wir uns in der Verbandsliga etabliert haben.“ Und eines ist ihm dabei besonders wichtig: „Dies war keine Entscheidung gegen unsere Trainer, sondern eine Entscheidung für Marco Wagner.“

Doch nun „soll das Feuer neu entfacht werden und wir wollen einfach etwas Neues machen”, gibt Sascha Malkowski als Vorsitzender des Vereins unumwunden zu. Zudem wurde Frank Rosenthal eine Stelle in der sportlichen Leitung angeboten, auch um sich hier als Verein noch besser aufstellen zu können. Auch Chris Heimlich soll, in alter Position als Co-Trainer, an Bord bleiben.

Wagner will sich weiterentwickeln

Bereits vor zwei Jahren wurde Wagner als Nachfolger von Karsten Armes beim SV Westerhausen gehandelt, hatte sich aber damals für ein Engagement in Haldensleben entschieden. „Die Verantwortlichen in Westerhausen haben schon zur damaligen Zeit versucht, mich zu überzeugen, aber ich hatte mein Wort dem HSC bereits gegeben. Der Wechsel nach Westerhausen ist für mich sportlich ein weiterer Schritt nach vorne und das gesamte Paket passt einfach. Als Trainer ist es wichtig, dass ein Verein auf Ziele hinarbeitet. Es ist aber absolut keine Entscheidung gegen den HSC“, so Marco Wagner.

Wagner hatte vor der Saison 2018/19 den Posten des Trainers in Haldensleben angetreten und erreichte Rang acht in der Endabrechnung. Vor seiner Zeit beim HSC war er für den Landesklasse-Vertreter SG Germania Wulferstedt verantwortlich. In Westerhausen „soll nun das Ziel sein, in der Verbandsliga oben mitzuspielen. Wir wollen das fußballverrückte Publikum mit gutem attraktivem Fußball begeistern und das Maximum aus der Mannschaft herausholen“, spricht Wagner über die Ziele mit seinem künftigen Verein.