Ilsenburg l Der FSV Grün-Weiß Ilsenburg empfängt am morgigen Sonnabend ab 14 Uhr den Burger BC. Für die Harzer ist es das erste Spiel in dieser Rückrunde, da die letztwöchige Begegnung gegen den FC Einheit Wernigerode vor Spielbeginn abgesetzt wurde. Im ersten Aufeinandertreffen mit Burg Ende August musste sich der FSV auswärts mit 0:2 geschlagen geben, damals durch einen Doppelpack von Jack Schubert. Teamleiter Jürgen Schröder erinnert sich: „In Burg hätten wir noch stundenlang spielen können ohne ein eigenes Tor zu schießen. Wir waren nicht unbedingt das schlechtere Team, aber manchmal gibt es solche Tage im Fußball.“

Ergebnis soll revidiert werden

Der letztjährige Verbandsligist steht in der Tabelle aber mittlerweile deutlich hinter Ilsenburg auf Platz zwölf und musste in den vergangenen drei Ligapartien drei Pleiten einstecken. Das spielt Ilsenburg natürlich in die Karten: „Der Burger Spielstil liegt uns eigentlich und unser Ziel ist es, das Ergebnis aus der ersten Begegnung zu revidieren“, ergänzt Schröder. Die Verantwortlichen in Ilsenburg versuchen bis Sonnabend alles, um den Platz schnee- und eisfrei zu bekommen, doch Schröder prognostiziert, dass es für das Umfeld schwierig werden könnte, da die Tribüne und Zufahrtswege auch vereist sind.

Nachdem das Auftaktspiel in der vergangenen Woche der Witterung zum Opfer fiel, geht es für den FC Einheit Wernigerode an diesem Wochenende in die Landeshauptstadt. Gegner ist kein geringer als Preussen Magdeburg. Für dieses Spiel kann es nur eine Vorgabe geben, nämlich Wiedergutmachung. Gab es doch im Hinspiel eine derbe 1:5-Klatsche vor eigenem Publikum. Dass diese Aufgabe nicht einfach wird zeigt der Blick auf die Tabelle.

Dort rangieren die Hausherren als Aufsteiger auf Platz vier. „Für mich zählen die Pressen zu den Aufstiegsfavoriten der Liga. Die Niederlage letzte Woche in Ottersleben zeigt aber auch, dass sie nicht unverwundbar sind. Wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen, können wir auf jeden Fall dort bestehen. Die Mannschaft hat gut trainiert und brennt auf ihr erstes Punktspiel in 2018“, blickt Teamleiter Jens Strutz-Voigtländer voraus.

Sperre für Günther

Fehlen wird Mathias Günther, der nach der fünften Gelben Karte immer noch gesperrt ist.

Der SV Stahl Thale hat den SV Union Heyrothsberge zu Gast. Für den SV Stahl sieht es derzeit sehr dunkel aus, was den Verbleib in der Landesliga Nord angeht. Die Harzer stehen mit nur drei Zählern auf einem der beiden Abstiegsplätze, die nach dem Rückzug von Germania Halberstadt II noch verbleiben. Mit Heyrothsberge reist am Wochenende eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld zum SV Stahl, gegen die das Team von Marcel Tietze noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen hat. Damals führte Thale zur Pause mit 2:0, verschenkte kurz vor Schluss die Punkte aber noch an Heyrothsberge und verlor schließlich mit 2:3.

Der Tabellenführer SV Westerhausen reist nach Calbe, das in der letzten Woche einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen musste. Die TSG kam gegen Westerhausens ersten Verfolger, den SV 09 Staßfurt, mit 0:4 unter die Räder. Westerhausen hingegen siegte knapp gegen den Ausfteiger aus Warnau und startete somit erfolgreich in die Rückrunde der Landesliga Nord. Gegen einen 3:0-Erfolg wie im Hinspiel hätte der SVW sicherlich auch dieses Mal nichts einzuwenden.