Wernigerode l Nachdem der FC Einheit Wernigerode zum Rückrundenauftakt beim Mitkonkurrenten 1. FC Bitterfeld-Wolfen eine bittere 0:4-Niederlage kassiert hat, wartet im ersten Heimspiel des Jahres 2020 von der Papierform ein deutlich größeres Kaliber. Mit dem BSV Halle-Ammendorf gibt der aktuelle Tabellendritte der Fußball-Verbandsliga am Sonntag ab 14 Uhr seine Visitenkarte in Hasserode ab.

Fiedler hofft auf Wiedergutmachung

Dennoch geht Trainer Marko Fiedler zuversichtlich in die Partie. „Wir haben die Partie vernünftig ausgewertet, die Mannschaft hat sich sehr selbstkritisch gezeigt. Die Niederlage wurde keineswegs auf die Ausfälle geschoben, vielmehr waren es die vielen individuellen Fehler, die in der Verbandsliga hart bestraft werden. Für Sonntag hat sich die Mannschaft sehr viel vorgenommen, nun werden wir sehen, ob sie es auch in die Tat umsetzen kann“, erwartet der Einheit-Coach die passende Reaktion von seinen Schützlingen.

Einstellung und Moral sind gefragt

Halle-Ammendorf reist zwar als Favorit an, dennoch habe der FC Einheit keine Angst. „Schon im Hinspiel wäre eine Überraschung möglich gewesen, obwohl wir große Besetzungsprobleme hatten. Mit einem abgefälschten Schuss geraten wir unglücklich in Rückstand, danach mussten wir aufmachen“, erinnert sich Marko Fiedler an das 0:3 in der Saalestadt. Personell ist der FC Einheit in der Breite deutlich besser aufgestellt als in der Vorwoche, nun kommt es in erster Linie auf die Einstellung an.

„Da wir letzte Woche etwas liegen gelassen haben, sehe ich uns schon in der Pflicht. Ich traue uns das auch gegen diesen Gegner zu, wenn wir 90 Minuten Vollgas geben und bei Fehlern, die es sicher geben wird, als Mannschaft füreinander da sind. Wir dürfen den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen, müssen die Räume eng machen, darauf werden wir in den letzten Traininsgeinheiten gezielt eingehen. Und wenn es gegen eine Mannschaft aus der Spitzengruppe am Ende ein Punkt ist, nehmen wir den am Ende gern mit“, so Einheit-Coach Marko Fiedler.