Ilsenburg (jsc/fbo) l  Der 4:1 (1:0)-Erfolg gegen den SV Lok Aschersleben war das siebente Spiel in Serie ohne Niederlage.

Mit dem ebenso deutlichen wie hochverdienten Erfolg gegen Lok Aschersleben hat der FSV Grün-Weiß den wohl entscheidenden Schritt in Richtung Saisonziel getätigt. Die Zweifel am Klassenerhalt sind nur noch theoretischer Natur.

Die Personallage hatte sich leicht entspannt, die Zahl der Ausfälle auf acht reduziert. Besonders erfreulich war dabei die Rückkehr von Dawid Grittner, die „Maschine“ läuft also wieder. Genauso wie das gesamte Team seit mittlerweile sieben Spielen. Bei Kaiserwetter wurde der Gegner, der zuletzt diverse Erfolge feiern konnte, relativ klar beherrscht. Versandeten die ersten Aktionen noch ergebnislos (Eingabe Sebastian Fabich 8., Direktschuss Niclas Bollmann 13.), nutzte Dawid Lozinski eine Ecke von Steven Boas zur frühen Führung (14.).

Mitte der ersten Hälfte hatte der FSV das Geschehen dann vollends im Griff, ein zweiter Treffer wollte aber einfach (noch) nicht fallen. Boas wurde abgeblockt (23.) bzw. scheiterte bei der größten Gelegenheit an Ascherslebens Torwart Sebastian Thimm (41.), ein „Strich“ von Lozinski (30.) und ein Lupfer von Marcel Reuß (37.) verfehlten das Gehäuse dagegen knapp.

Nach dem Seitenwechsel brannte es mehrmals lichterloh im Strafraum der Gäste. Vergab Boas zunächst noch überhastet (50.), spielte er nach Lozinski-Vorarbeit auch noch den Torhüter aus (60.) - es stand 2:0. Der nächste Abschluss des Ilsenburger Torjägers ging knapp am langen Eck vorbei (67.). Wenig später kamen die Gäste, die sich nicht wirklich aufbäumten, zu ihrer einzigen Chance im gesamten Spielverlauf (73.), konnten diese aber nicht nutzen. Dem Abseitstor von Boas (74.) folgte der dritte Treffer. Artur Galeza hatte mustergültig vorbereitet, Reuß mühelos vollendet (76.). Ein Geschenk verhalf Aschersleben zum späten Ehrentreffer (Lucas Sedivy 88.). Angestachelt davon gab der FSV nochmal Gas: Boas wurde geblockt (89.), seine Volleyabnahme entschärfte Keeper Thimm mit einer Glanztat (90.). Den Schlusspunkt setzte Lozinski nach einer Bollmann-Flanke (90.) - so waren es am Ende wieder vier Ilsenburger Treffer.

Teamleiter Jürgen Schröder war die Erleichterung anzumerken: „Vier Spieltage vor Saisonende können wir ohne Druck in die restlichen Spiele und Derbys gehen.“

FSV Grün-Weiß Ilsenburg: Gitschat - Galeza, Hentschel, Berndt, Fabich, Treziak, Grittner, Bollmann, Lozinski, Reuß (82. Neugebauer), Boas

Torfolge: 1:0 Dawid Lozinski (14.), 2:0 Steven Boas (60.), 3:0 Marcel Reuß (76.), 3:1 Lucas Sedivy (88.), 4:1 Dawid Lozinski (90.); Schiedsrichter: Kay Schröter; Zuschauer: 118.