Die Erstplatzierten der drei Strecken

18-km-Lauf:

Männer: 1. Felix Fleischer (NSV Wernigerode) 1:11:35 h, 2. Nico Chemnitz (Tri Lizards) 1:13:22 h, 3. Maik Iwanow (SV Lok Aschersleben) 1:14:10 h;

Frauen: 1. Nadine Noack (NSV Wernigerode) 1:19:04 h,

2. Mandy Giesecke (Team La Onda Sportakademie Mageburg)1:28:31 h, 3. Nicole Apitzsch-Keil (TSG Markkleeberg) 1:33:14 h;

8-km-Lauf:

männlich: 1. Danilo Reiche (LG Sempt) 26:41 min, 2. Matthias Göbel (NSV Wernigerode) 27:48 min, 3. Tobias Thiem (Hochschule Harz) 28:49 min;

weiblich: 1. Melina Holland 34:40 min, 2. Juliane Schökel (beide NSV Wernigerode) 35:25 min, 3. Pauline Dieckmann (Harz-Gebirgslaufverein) 35:45 min;

1,3-km-Kinderlauf:

Jungen: 1. Deaken Holland (NSV Wernigerode) 3:24 min, 2. Maximilian Knorre (WSV Elbingerode) 3:29 min, 3. Jonas Hamm (USC Kiel Tri Kids) 3:39 min;

Mädchen: 1. Celina Grimmecke (NSV Wernigerode) 3:25 min, 2. Liv Hildebrand 3:49 min, 3. Paula Ranft (beide Skiverein Hasselfelde ) 4:06 min.

Wernigerode l Zum ersten Mal registrierte die Abteilung Leichtathletik des Harz-Gebirgslaufvereins über 400 Anmeldungen, am Ende erreichten 390 Läuferer das Ziel am Marstall.

Zu den 329 Voranmeldungen gesellten sich am Wettkampftag 100 Nachmeldungen, damit wurde erstmals die „400er Marke“ geknackt. Auch die Zahl der Finisher stieg nach 338 im Jahr 2017 und 360 im Vorjahr auf die neue Rekordzahl von 390 an. Trotz des großen Andrangs liefen die Startnummernausgabe und Nachmeldungen routiniert ab. Die Teilnehmer fanden sehr gute Laufbedingungen und Streckenverhältnisse vor, die Streckenmarkierung erfolgte erstmals mit zusätzlicher Beschilderung. „Hier geht ein besonderer Dank an die Streckenvorbereiter“, lobte Cheforganisator Florian Hausl.

Favoriten bestätigen ihre Leistungen

Aus sportlicher Sicht bestimmten die Favoriten die Szenerie. Auf dem 18-km-Kanten bestätigte Felix Fleischer seine starke Form, der Bergspezialist vom NSV Wernigerode hatte im November bereits den Armeleuteberglauf gewonnen. Im Frauenklassement siegte Vereinskameradin Nadine Noack nach 2016 und 2017 zum dritten Mal. Mit der Halberstädterin Mandy Giesecke, die für das Magdeburger Team La Onda startete, folgte auch auf dem zweiten Platz eine Harzerin.

Bilder

Auf der 8-km-Strecke siegte wie schon 2017 der für die LG Sempt startende Halberstädter Danilo Reiche. Auf den Medaillenrängen folgten Matthias Göbel (NSV Wernigerode) und Tobias Thiem von der Hochschule Harz, der sich beim Armeleuteberglauf den Bergmeistertitel gesichert hatte.

NSV Wernigerode in fünf Konkurrenzen siegreic

In der weiblichen Konkurrenz hatte der Nordische Skiverein wieder die Nase vorn – und das gleich im Doppelpack. Melina Holland siegte vor Juliane Schökel. Der dritte Platz von Pauline Dieckemann war diesmal die einzige Podiumsplatzierung für den gastgebenden Harzer-Gebirgslaufverein.

Gestartet hatte der NSV Wernigerode seinen Siegeszug im Kinderlauf, auch hier gelang ein doppelter Triumph. Bei den Jungen siegte Deaken Holland vor Maximilian Knorre vom WSV Elbingerode, im Mädchen-Klassement verwies Celina Grimmecke die beiden Hasselfelderinnen Liv Hildebrand und Paula Ranft auf die Medaillenränge.

Probleme beim Zieleinlauf

„Leider gab es beim Zieleinlauf der 8-km-Strecke zur Stoßzeit kleine Fehler, die sich dann auch bei der Zuordnung der Zeiten auf die folgenden Einläufer ausgewirkt haben. Hier werden wir im nächsten Jahr die Einlaufgasse optimieren, damit kein Läufer ,durchrutscht‘. Für die Fehler entschuldige ich mich bei allen Betroffenen. Aus meinen eigenen Läufen weiß ich sehr wohl, wie ärgerlich dies für jeden Läufer ist. Bedanken möchte ich mich bei allen, die meinem Aufruf gefolgt sind, und mir ihre mitgestoppten Zeiten mitgeteilt haben, sodass alle Zuordnungen bestmöglich korrigiert werden konnten“, so Florian Hausl.

„Trotz des in diesem Jahr nicht ganz perfekten Laufes danke ich allen Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz am Silvestertag. Ich denke, alle Läufer können dennoch auf einen schönen Jahresabschluss zurückblicken“, fügte Florian Hausl hinzu. Hierfür gilt Kerstin Eilers und Christiane Schierhorn für ihre unterhaltsame Zielmoderation ebenso ein Dankeschön wie Andreas Sack für das Bereitstellen der Beschallungsanlage. Die obligatorische Versorgung im Ziel mit Tee und Glühwein rundete das Angebot für die Läufer ab.